Am 28. Juli 2026 hat das UNESCO‑Welterbekomitee in Busan, Republik Korea, 25 neue kulturelle und natürliche Stätten in die Welterbeliste aufgenommen. Die Entscheidung fiel im Rahmen der Tagung vom 19. bis 29. Juli und umfasst sowohl erste Eintragungen aus drei afrikanischen Ländern als auch bedeutende Stätten in Europa und Südamerika.
Erstmalige Eintragungen aus Afrika
Die Liste enthält erstmals Beiträge aus den Komoren, São Tomé und Príncipe sowie Südsudan. Die jeweiligen Stätten spiegeln die kulturelle Vielfalt und natürliche Schönheit der Region wider und stärken die internationale Anerkennung des afrikanischen Kulturerbes.
Olymp – Symbol der griechischen Zivilisation
Der höchste Berg Griechenlands, Olymp, wurde wegen seiner außergewöhnlichen geologischen Vielfalt und seiner mythologischen Bedeutung in die Welterbeliste aufgenommen. Die UNESCO betont die Kombination aus Kalksteinfelsen, Karstlandschaften und glazialen Tälern, die zusammen ein einzigartiges Ökosystem bilden.
D‑Day‑Strände in der Normandie
Fünf Strände und der Point du Hoc an der französischen Küste, die im Juni 1944 von alliierten Truppen gestürmt wurden, wurden als kulturelles Landschaftsensemble anerkannt. Die Stätten bewahren Überreste der deutschen Atlantikwall, Feldlager und das amerikanische Kriegsgräberfeld in Colleville‑sur‑Mer und dokumentieren damit ein zentrales Kapitel des Zweiten Weltkriegs.
Amazonische Theater in Brasilien
Das Theatro da Paz in Belém und das Teatro Amazonas in Manaus erhalten den Welterbe‑Status. Beide Bauten entstanden während der „Goldenen Ära“ des Amazonas, inspiriert von europäischer Architektur und verziert mit regionalen Motiven, und stehen für die städtische und politische Ambition des späten 19. Jahrhunderts.
Bedeutung der neuen Eintragungen
Durch die Erweiterung der Welterbeliste wird ein breiteres Spektrum menschlicher Geschichte und natürlicher Vielfalt abgebildet. UNESCO‑Vertreter betonen, dass die neuen Stätten das globale Bewusstsein für den Schutz von Kulturgütern und Ökosystemen stärken und gleichzeitig den lokalen Tourismus fördern können.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Vereinte Nationen, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
Ende der Uebertragung