Am Freitag, dem 26. Dezember 2025, griff ein 38‑jähriger Mann in einer Reifenfabrik der Yokohama Rubber Company in Mishima, Präfektur Shizuoka, mehrere Arbeiter mit einem Überlebenskammmesser und einer Substanz, die von den Behörden als Bleichmittel eingestuft wird. Insgesamt wurden 15 Personen verletzt.
Verlauf des Angriffs
Der Täter trug ein Gerät, das einem Gasmaske ähnelte, und bewegte sich durch verschiedene Produktionsbereiche. In den ersten Minuten stach er acht Personen mit dem Messer, von denen fünf schwere Verletzungen erlitten. Anschließend warf er Bleichmittel auf sieben weitere Arbeiter, die dabei leichte bis mittlere Verbrennungen erlitten, jedoch bei Bewusstsein blieben.
Opfer und Verletzungen
Alle Verletzten wurden umgehend medizinisch versorgt. Die acht Stichopfer wurden in örtlichen Kliniken behandelt; fünf von ihnen befanden sich in kritischem Zustand. Die sieben Opfer des Bleichmittels wurden wegen Hautverbrennungen und Atemwegsreizungen behandelt, blieben jedoch stabil.
Polizeiliche Maßnahmen
Die örtliche Polizei nahm den Angreifer noch am Tatort fest und stellte ihn unter den Verdacht der versuchten Tötung. Ein Sprecher der Polizeibehörde erklärte, dass das Motiv bislang nicht bekannt sei und dass Ermittlungen zu möglichen Verbindungen des Täters zum Werk laufen.
Hintergrund der Fabrik
Die Yokohama Rubber Company betreibt in Mishima ein Werk zur Herstellung von PKW‑Reifen und beschäftigt rund 1.000 Arbeiter. Das Unternehmen liefert sowohl inländische als auch internationale Automobilhersteller.
Rarity of such incidents in Japan
Gewaltverbrechen mit Waffen gelten in Japan als äußerst selten, da das Land strenge Waffengesetze und niedrige Kriminalitätsraten aufweist. Experten der Kriminalstatistik betonten, dass der Vorfall zu den wenigen Fällen einer groß angelegten Gewalttat mit Messern und chemischen Substanzen gehört.
Folgen für den Betrieb
Nach dem Angriff wurde die Produktion vorübergehend eingestellt, um die Sicherheit der Belegschaft zu gewährleisten und die Ermittlungen zu unterstützen. Die Unternehmensleitung kündigte an, die Arbeitsabläufe nach einer gründlichen Sicherheitsüberprüfung wieder aufzunehmen.
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