EU: 46 % der europäischen KMU kämpfen mit Fachkräftemangel
Eine aktuelle Eurobarometer-Umfrage, veröffentlicht am 1. Juni 2026 in Brüssel, zeigt, dass 46 % der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Europäischen Union Schwierigkeiten haben, Beschäftigte mit den erforderlichen Qualifikationen zu finden.
Umfang und Methodik der Erhebung
Die Befragung wurde von der Europäischen Kommission durchgeführt und richtete sich an mehr als 12 000 KMU aus allen Mitgliedstaaten. Die Unternehmen wurden online befragt und sollten angeben, inwiefern sie Probleme bei der Rekrutierung qualifizierter Arbeitskräfte erleben.
Wirtschaftliche Bedeutung des Fachkräftemangels
Der Mangel an passenden Qualifikationen könne das Wachstum, die Innovationsfähigkeit und die Wettbewerbsposition der Unternehmen beeinträchtigen, so die Analyse der Kommission.
EU‑Initiativen zur Bewältigung des Problems
Die Europäische Kommission betont, dass bestehende Programme wie die Europäische Skills‑Agenda und gezielte Förderungen für betriebliche Weiterbildung dazu beitragen sollen, die Qualifikationslücke zu schließen.
Stellungnahme der Kommission
Ein Sprecher der Kommission erklärte, dass die Ergebnisse den Handlungsbedarf verdeutlichen und dass die EU weiterhin in Ausbildung und Qualifizierung investieren werde, um den Arbeitsmarkt an die Bedürfnisse der Unternehmen anzupassen.
Ausblick und Handlungsempfehlungen
Unternehmer werden angehalten, verstärkt in interne Schulungsmaßnahmen zu investieren und Kooperationen mit Bildungseinrichtungen einzugehen, um die Qualifikationsprofile ihrer Belegschaft zu verbessern.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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