Deutschland: 9,9 % der Bundesverwaltung haben Einwanderungsgeschichte – Studie 2024
Antwort der Bundesregierung
Die Bundesregierung hat in einer schriftlichen Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion den Anteil von Beschäftigten mit Einwanderungsgeschichte in der Bundesverwaltung genannt. In der Antwort wird verwiesen auf die im Jahr 2025 veröffentlichte Studie „Diversität und Chancengleichheit Survey 2024“.
Studiengrundlage
Die genannte Studie beruht auf einer anonymisierten Befragung von Mitarbeitern des Bundes. Die Erhebung erfolgte im Jahr 2024 und erfasste verschiedene Merkmale, darunter den Migrationshintergrund, um ein umfassendes Bild der Belegschaft zu erhalten.
Definition des Begriffs
Für die Auswertung wurde das Konzept der „Personen mit Einwanderungsgeschichte“ verwendet, das sich an der Definition des Statistischen Bundesamts orientiert. Demnach zählen Personen, die selbst oder deren Eltern aus einem anderen Staat zuwanderten, zu dieser Gruppe.
Ergebnis der Befragung
Nach Angaben der Studie hatten im Jahr 2024 9,9 Prozent der Beschäftigten in der Bundesverwaltung eine Einwanderungsgeschichte. Dieser Wert gibt Aufschluss über die aktuelle Diversität innerhalb der öffentlichen Verwaltung.
Politischer Kontext
Die Kleine Anfrage, die der AfD‑Fraktion im Jahr 2021 gestellt wurde, zielte darauf ab, Transparenz über die Zusammensetzung der Bundesverwaltung zu schaffen. Die Bundesregierung beantwortete die Anfrage mit den genannten Zahlen und verweist auf die zugrunde liegende Studie.
Ausblick
Die Bundesregierung betont, dass die Ergebnisse der Studie als Grundlage für künftige Maßnahmen zur Förderung von Chancengleichheit und Vielfalt dienen sollen. Weitere Erhebungen sind geplant, um Entwicklungen langfristig zu beobachten.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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