Fehlende offizielle Statistik
Die Bundesregierung gibt an, dass nach aktuellem Stand keine amtlichen statistischen Daten darüber vorliegen, wie viele Arbeitsplätze in Deutschland direkt oder indirekt von China abhängig sind.
Grundlage der Arbeitsmarktdaten
Die offizielle Statistik zur Beschäftigung erfasst nicht die Abhängigkeit von einzelnen Absatz- oder Beschaffungsmärkten. Unternehmen seien in globale Wertschöpfungs‑ und Lieferketten eingebunden und bedienten zugleich mehrere Absatzmärkte.
Aus diesem Grund sei eine eindeutige Zuordnung von Arbeitsplätzen zu einem einzelnen Land nicht möglich, wie die Bundesregierung in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke betont.
Branchen mit enger Anbindung an China
Nach Angaben der Bundesregierung bestehen die engsten wirtschaftlichen Verflechtungen mit China in Teilen des Maschinen‑ und Anlagenbaus, der Automobilindustrie einschließlich ihrer Zulieferer, der Chemie‑ und Elektroindustrie, der Informations‑ und Kommunikationstechnologie sowie in einzelnen Bereichen der Pharma‑ und Medizintechnik.
Hintergrund der Anfrage
Die Information stammt aus einer schriftlichen Antwort (Dokument 21/7801) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (Dokument 21/7221). Die Bundesregierung verwies darauf, dass eine detaillierte Erfassung der Arbeitsmarktabhängigkeit von China im Rahmen der bestehenden Statistikmethoden nicht realisierbar sei.
Für weiterführende Analysen müssten sektor‑spezifische Studien durchgeführt werden, die die komplexen Lieferketten und Marktbeziehungen genauer beleuchten.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
Ende der Uebertragung