Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) sind derzeit 3,35 Millionen Menschen innerhalb Somalias vertrieben, während rund 788 000 Somalier Schutz in Nachbarländern suchen. Die Zahlen stammen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion und wurden am 8. September 2026 veröffentlicht.
Ursachen der Binnenvertriebung
Die Binnenvertriebung resultiere vorwiegend aus anhaltenden bewaffneten Konflikten, die weite Teile des Landes betreffen. Laut UNHCR führen die Unsicherheit und die Gewalt zu massiven Fluchtbewegungen innerhalb der Grenzen Somalias.
Deutsche Unterstützung
Die Bundesregierung unterstützt die Situation mit Mitteln aus der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit. Die Hilfen werden nach Bedarf bereitgestellt und richten sich an alle schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppen, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit.
Verteilungskriterien
Die bereitgestellten Mittel werden grundsätzlich bedarfsorientiert verteilt. Dabei wird ausdrücklich betont, dass die Hilfe nicht an die Konfession der Begünstigten geknüpft ist, sondern allen betroffenen Personen zugutekommt, einschließlich Mitgliedern christlicher Gemeinden.
In der Antwort der Bundesregierung wird zudem erläutert, dass die Hilfen in den Nachbarländern Somalias erfolgen
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