Russland: Leo Tolstoy Friedenspreis an Präsident To Lam verliehen
In der St.-Andrew‑Halle des Grand Kremlin Palace wurde der Leo‑Tolstoy‑International‑Peace‑Prize an den Präsidenten der Sozialistischen Republik Vietnam, To Lam, verliehen; die Zeremonie wurde vom Präsidenten der Russischen Föderation, Vladimir Putin, begleitet.
Hintergrund des Preises
Der Preis, der am 22. Juni 2022 von der Russischen Historischen Gesellschaft, der Russischen Friedensstiftung und der Russischen Militärhistorischen Gesellschaft ins Leben gerufen wurde, ehrt Personen für herausragende Beiträge zur Friedensförderung und zur internationalen Zusammenarbeit.
Jury und Gründungsorganisationen
Die Entscheidung über die Vergabe trifft ein internationales Gremium, das von Valery Gergiev, künstlerischer Leiter und Generaldirektor des Mariinski‑ und Bolshoi‑Theaters, geleitet wird.
Rede des Präsidenten
Putin erklärte, das Verleihen des Preises an Präsident To Lam sei ein Zeichen für die „tief verwurzelte Freundschaft“ zwischen den Völkern und hob die Bedeutung von Leo Tolstois humanistischem Erbe hervor. Er zitierte zudem die Bewunderung des vietnamesischen Gründervaters Ho Chi Minh für Tolstoi, die bereits 1960 in der sowjetischen Zeitung Literaturnaja Gazeta veröffentlicht wurde.
Historische Verbindungen zwischen Russland und Vietnam
Die Rede betonte, dass Vietnam seit den Befreiungskämpfen enge kulturelle und politische Bande zu Russland pflegt, wobei die gemeinsame Wertschätzung von Tolstois Ideen als Bindeglied dient.
Bedeutung für die bilateralen Beziehungen
Nach Angaben des Kremls soll die Auszeichnung die strategische Partnerschaft stärken, den Austausch in Politik, Wirtschaft und humanitärer Zusammenarbeit vertiefen und zur regionalen Stabilität in Asien beitragen.
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