Eine kürzlich veröffentlichte Studie beschreibt die Evaluation einer Computersimulation, die die Pfadformen verschiedener künstlicher Wurm‑Arten auf einem dreidimensionalen orthogonalen Gitter modelliert. Der Autor Neil Vaughan betont, dass diese 3D‑Wurm‑Spur‑Muster bislang weder modelliert noch analysiert wurden.
Hintergrund der Simulation
Die entwickelte Simulationssoftware wurde in mehreren Programmiersprachen und auf unterschiedlichen Plattformen implementiert. Sie unterstützt 3D‑Grafiken sowie Virtual‑Reality‑Visualisierungen auf diversen Headsets und Betriebssystemen, wodurch eine interaktive Untersuchung der Bewegungen ermöglicht wird.
Ergebnisse und Statistiken
Ein genetischer Kodierungsansatz erlaubt die Erkundung des gesamten Spektrums möglicher 3D‑Wurm‑Phänotypen. Der Forscher simulierte jede mögliche eindeutige Wurmart in Durchläufen von bis zu 53.5 Millionen Zeitschritten. Die Analyse ergab, dass es in diesem neuen 3D‑Gitter 3239 potenziell eindeutige Würmer gibt. Von diesen beendeten 1882 Würmer (58 %) ihre Laufbahn am Ursprung, während 1352 Würmer (41 %) in wiederholende Schleifen eintraten.
Einige der identifizierten Schleifen erreichen eine Länge von bis zu 296639 Schritten, was auf komplexe Rückkehrmuster hinweist.
Besondere Befunde
Aktuell laufen fünf Würmer (0.1 %) weiterhin chaotisch über die 53.5 Millionen Zeitschritte hinaus, wobei ihr endgültiges Ergebnis noch unbekannt ist. Der Autor weist darauf hin, dass einfache Regelwerke zu überraschend komplexen und detaillierten Bewegungen führen.
Die Studie präsentiert zudem Bildmaterial und einzelne Ausreißerbeobachtungen, die die Entstehung komplexer 3D‑Muster veranschaulichen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.
Ende der Uebertragung