USA: NASA welcomes Djibouti as newest Artemis Accords signatory
Am Montag, dem 14. September 2026, trat die Republik Djibouti als 72. Staat und achte afrikanische Nation dem Kreis der Artemis Accords bei. Die Unterzeichnung erfolgte im Mary W. Jackson NASA‑Hauptquartier in Washington.
Ceremonie und Beteiligte
Die Veranstaltung wurde von NASA‑Stellvertreter Matt Anderson geleitet. Neben ihm unterschrieb der Botschafter Djiboutis in den USA, Mohamed Siad Douale, und der US‑Staatssekretär für Afrikanische Angelegenheiten, Frank Garcia.
Aussage des NASA‑Stellvertreters
Matt Anderson betonte, dass die Vereinigten Staaten unter der Anweisung von Präsident Trump die Rückkehr von Astronauten zum Mond vorantreiben und dabei auf internationale Partner setzen. Er verwies darauf, dass die Accords Möglichkeiten für teilnehmende Nationen schaffen, Hardware, wissenschaftliche Nutzlasten, Technologie‑Demonstrationen und CubeSats beizusteuern.
Aussage des Botschafters
Mohamed Siad Douale erklärte, dass Djibouti durch den Beitritt die Zusammenarbeit mit den USA sowie mit der wachsenden Gemeinschaft friedlicher Raumfahrt vertiefen wolle. Er nannte Ziele wie gemeinsame Forschung, Satellitenanwendungen, Ausbildung und die Schaffung neuer Chancen für djiboutische Studierende, Forscher, Ingenieure und Unternehmer.
Entwicklung des djiboutischen Raumfahrtprogramms
Das nationale Raumfahrtprogramm, das 2020 vom Centre for Studies and Research of Djibouti im Ministerium für Hochschulbildung und Forschung initiiert wurde, hat seitdem seine technischen Fähigkeiten ausgebaut. Die Satelliten Djibouti 1A und Djibouti 1B wurden 2023 bzw. 2024 mit amerikanischen Falcon‑9‑Trägern vom Vandenberg Space Force Base in den Orbit gebracht.
Grundlagen der Artemis Accords
Die Accords, 2020 von NASA, dem Außenministerium und sieben Gründungsnationen geschaffen, definieren Prinzipien für friedliche, transparente und kooperative Mond‑ und Marsaktivitäten. Zu den Kernpunkten gehören die friedliche Erkundung, humanitäre Hilfe, offener Zugang zu wissenschaftlichen Daten, Vermeidung von Störungen anderer Aktivitäten und der Schutz historischer Stätten.
Ausblick
Durch die Unterzeichnung eröffnet Djibouti weitere Optionen für zukünftige Mondmissionen mit NASA und trägt zur Weiterentwicklung der internationalen Raumfahrtgemeinschaft bei. Die Partnerschaft soll den Weg für weitere technologische Demonstrationen und wissenschaftliche Kooperationen ebnen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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