In Straßburg am 15. September 2026 hielt der Präsident der Europäischen Kommission eine Rede, in der er die Notwendigkeit zusätzlicher Mittel für die Verteidigungsbereitschaft betonte. Er nannte vier zentrale Forderungen: mehr Geld, mehr Produktion, mehr Waffen und mehr Ausrüstung.
Erweiterte Finanzierungsanforderungen
Der Redner verwies darauf, dass die aktuelle Finanzierung nicht ausreiche, um die strategischen Ziele der Union zu erreichen. Er forderte die Mitgliedstaaten auf, ihre Haushaltspläne zu überprüfen und zusätzliche Mittel bereitzustellen, um die Verteidigungsfähigkeit zu stärken.
Steigerung der Produktionskapazitäten
Ein weiteres Kernargument war die Notwendigkeit, die industrielle Basis für Rüstungsgüter in Europa auszubauen. Durch gezielte Investitionen in Forschung und Fertigung soll die Abhängigkeit von externen Lieferanten reduziert werden.
Ausbau des Waffenarsenals
Der Präsident betonte, dass ein moderner Waffenarsenal für die Abschreckung und die operative Flexibilität unerlässlich sei. Er verwies auf aktuelle Analysen, die einen Rückstand gegenüber anderen Großmächten belegen.
Modernisierung der Ausrüstung
Zusätzlich zu neuen Waffensystemen solle die vorhandene Ausrüstung modernisiert werden. Dies schließe die Digitalisierung von Kommunikationsnetzen und die Integration neuer Sensorik ein, um die Einsatzbereitschaft zu erhöhen.
Abschließend kündigte die Kommission an, in den kommenden Monaten konkrete Gesetzesinitiativen vorzulegen, die die genannten Maßnahmen rechtlich verankern sollen. Der Aufruf richtete sich an alle Entscheidungsträger, die langfristige Sicherheit der Union zu gewährleisten.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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