Am 15. September 2026 erreichte ein Hochdruckgebiet im südzentralen Teil der USA ungewöhnlich hohe Temperaturen, die in vielen Bereichen des Landes Rekordwerte erreichten. Das Phänomen wurde als „Heat Dome“ bezeichnet und führte zu Temperaturen von bis zu 40 °C (104 °F) in den betroffenen Gebieten.
Entstehung des Hitze‑Doms
Ein Hitze‑Dome entsteht, wenn ein Hochdrucksystem in der oberen Atmosphäre warme Luft nach unten drückt und dort festhält. Das verhindert Konvektion, reduziert Wolkenbildung und lässt Sonnenstrahlung ungehindert auf die Erdoberfläche treffen, wodurch die Lufttemperatur weiter ansteigt.
Betroffene Regionen und Bevölkerung
Der betroffene Bereich erstreckte sich über Teile von Texas, Oklahoma, Arkansas, Missouri und Tennessee. Mehr als 41 Millionen Menschen – rund 12 % der US‑Bevölkerung – standen am 15. September unter einem Extrem‑Hitze‑Warnhinweis, einer Warnung oder einem Watch des National Weather Service.
Temperaturrekorde
Mehrere Städte verzeichneten neue Tageshöchstwerte: Dallas (Texas) erreichte 101 °F (38 °C), Memphis (Tennessee) 99 °F (37 °C) und Nashville (Tennessee) 100 °F (38 °C). Alle drei Orte lagen damit mindestens 12 °F über dem langjährigen Tagesmittel. Nashville stellte zudem am Vortag einen Rekord‑Mindestwert von 75 °F (24 °C) auf.
Datenbasis und Modellierung
Die Temperaturkarte wurde mit dem GEOS‑FP‑Modell (Goddard Earth Observing System) erstellt, das Satellitenmessungen mit modellierten Vorhersagen kombiniert. Die Darstellung bezieht sich auf 2 Meter über dem Boden und zeigt die Lufttemperatur um 16 Uhr Central Time (21 Uhr UTC).
Langfristiger Kontext
Der Zeitraum von Juni bis August 2026 war laut NOAA der wärmste in einer 132‑jährigen Aufzeichnung für die zusammenhängenden USA und lag um 0,4 °F über den bisherigen Rekorden von 1936 und 2021. Die anhaltende Hitze wird mit den beobachteten Mustern des Klimawandels in Verbindung gebracht.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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