Ein neuer Erlass des Präsidenten der Vereinigten Staaten legt fest, dass die Bundesbehörden ihre Fischereimanagement‑Strategien überarbeiten, um das Salzwasserangeln und die Freizeitfischerei zu stärken. Der Erlass betont, dass der Outdoor‑Rekreationssektor jährlich über 1,2 Billion Dollar erwirtschaftet und mehr als 5 Millionen Arbeitsplätze unterstützt.
Zweck und politische Zielsetzung
Der Erlass erklärt, dass die Politik der USA darauf abzielt, die marine Freizeitfischerei als wichtigen Faktor in allen Entscheidungen zu Bundes‑, Küsten‑ und Landesflächen zu berücksichtigen. Er verknüpft diese Zielsetzung mit der Make‑America‑Beautiful‑Again‑Kommission und einer früheren Anordnung zur Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit amerikanischer Meeresfrüchte.
Umsetzung durch Behörden
Alle relevanten Bundesbehörden sollen in Zusammenarbeit mit den Bundesstaaten und dem privaten Sektor Dateninfrastruktur ausbauen, unnötige Beschränkungen aufheben und präzise, aktuelle Daten erheben. Der Handelsminister wird innerhalb von 180 Tagen die nationalen Standards des Magnuson‑Stevens‑Gesetzes prüfen, um sicherzustellen, dass sie die Besonderheiten der Freizeitfischerei berücksichtigen.
Modernisierung der Datenerhebung
Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) soll veraltete Mail‑In‑Umfragen evaluieren und, falls nötig, durch mobile Anwendungen für verpflichtende und freiwillige elektronische Meldungen von Anglern und Charterbetreibern ersetzen. Die gesammelten Daten sollen in eine moderne, sichere Bundesdatenarchitektur integriert werden, um Echtzeit‑Analyse und rasche Management‑Entscheidungen zu ermöglichen.
Verbesserung der Fischereiwissenschaft
Entlang der Golfküste und der Atlantikküste wird geprüft, ob Daten des Marine Recreational Information Program (MRIP) durch staatliche Daten mit niedrigerem Prozentsatz an Standardfehler (PSE) ersetzt werden können. Zudem sollen mindestens zwei Pilotprogramme gestartet werden, um Schlüsselarten wie den Atlantischen Streifenbarsch mittels moderner Markierungstechnologien zu überwachen und Fang‑und‑Freilass‑Mortalitätsraten zu verbessern.
Aufhebung belastender Vorschriften
Innerhalb von 30 Tagen sollen das Innenministerium, das Landwirtschaftsministerium, das Handelsministerium und das Büro des Assistant Secretary of the Army for Civil Works Maßnahmen ergreifen, um Regelungen zu suspendieren, zu überarbeiten oder aufzuheben, die Bootsfahrer, Angler und Outdoor‑Unternehmen übermäßig belasten. Zusätzlich wird die Möglichkeit geprüft, mehrjährige Genehmigungen mit automatischer Verlängerungsannahme einzuführen.
Erwartete Auswirkungen
Durch die beschriebenen Maßnahmen soll die wirtschaftliche Bedeutung der Freizeitfischerei vollständig in die Bundesfischereiverwaltung einfließen, die Datenqualität steigen und die regulatorischen Prozesse beschleunigt werden. Der Erlass zielt darauf ab, den Zugang zu marinen Ressourcen zu erleichtern und gleichzeitig den Naturschutz durch verbesserte wissenschaftliche Grundlagen zu stärken.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von The White House, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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