Massive Menschenrechtsverletzungen
Die unabhängige internationale Faktenmission der Vereinten Nationen hat bestätigt, dass in allen Provinzen Irans massive Menschenrechtsverletzungen stattgefunden haben. Laut Bericht wurden Sicherheitskräfte im Zuge eines landesweiten repressiven Vorgehens gegen Proteste eingesetzt, wobei zahlreiche Zivilisten ums Leben kamen. Die Mission spricht von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, darunter Mord, willkürliche Inhaftierung und Folter.
Kinder und Gesundheitssektor
Mindestens 221 Kinder, einige bereits im Alter von zwei Jahren, wurden laut Bericht getötet. Zudem wurden Gesundheitseinrichtungen angegriffen: Verwundete Protestteilnehmer wurden geschlagen, festgenommen und medizinisches Personal wurde daran gehindert, lebensrettende Hilfe zu leisten. Diese Vorfälle verstärken die humanitäre Lage erheblich.
Willkürliche Inhaftierungen und Hinrichtungen
Die Mission berichtet von Zehntausenden von Personen, die willkürlich festgehalten wurden. Inhaftierte sahen sich Folter, Einzelhaft und dem Fehlen rechtlicher Beratung ausgesetzt, während Familien häufig keine Informationen über den Verbleib ihrer Angehörigen erhielten. Darüber hinaus wurden mindestens 29 Männer nach verkürzten Prozessen hingerichtet, fünf davon öffentlich, und weitere über 70 Personen, darunter Frauen und Jungen, stehen weiterhin unter Todesandrohung.
US-Angriffe und mögliche Kriegsverbrechen
Die Untersuchung fand begründete Anhaltspunkte dafür, dass die Vereinigten Staaten Kriegsverbrechen begangen haben, indem sie im Februar indiscriminierte Angriffe auf zivile Ziele verübten. Zu den genannten Vorfällen zählen ein Tomahawk-Missilangriff auf die eindeutig identifizierbare Grundschule „Tree of Tayyiba“ in Minab, bei dem über 150 Menschen, darunter rund 120 Kinder, ums Leben kamen, sowie ein Präzisionsangriff, bei dem Wolken aus Wolframkugeln über einem Sportkomplex und Wohngebiet in Lamard fielen und 22 Zivilisten töteten.
Aufruf zu sofortigem Stopp und Wiedergutmachung
Die Mission fordert sowohl den Iran als auch die Vereinigten Staaten auf, alle Verstöße unverzüglich zu beenden, den Opfern volle Entschädigung zu gewähren und Maßnahmen zu ergreifen, die eine Wiederholung solcher Handlungen verhindern. Weiterhin wird betont, dass alle Vorwürfe von Verstößen gegen internationales Menschenrechts- und humanitäres Recht unabhängig untersucht und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden müssen.
Weiteres Vorgehen und internationale Reaktionen
Die unabhängigen Experten, die nicht im Auftrag der Vereinten Nationen tätig sind, wiederholen den Aufruf der UN, dass alle Konfliktparteien sofort die Feindseligkeiten einstellen und an einer dauerhaften Friedenslösung arbeiten sollen. Sie betonen, dass eine umfassende Untersuchung und strafrechtliche Verfolgung notwendig seien, um die Rechtsstaatlichkeit zu stärken und das Vertrauen der betroffenen Bevölkerung wiederherzustellen.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Vereinte Nationen, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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