Hintergrund des Programms
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat mitgeteilt, dass das Kooperationsnetzwerk „Business Scouts for Development“ (BSfD) nicht länger als eigenständiges Programm existiert.
Förderzeitraum und Zielsetzung
Das BSfD-Programm wurde von 2021 bis 2025 vom Ministerium gefördert und sollte deutsche Wirtschaftsakteure bei der Zusammenarbeit mit Entwicklungspartnern unterstützen.
Prüfung durch den Bundesrechnungshof
Der Bundesrechnungshof stellte strukturelle Defizite fest, darunter eine Doppelbesetzung von Stellen, ein zu hoher Anteil an Inlandsscouts im Vergleich zu Auslandsstellen sowie eine zu große Zahl von Partnerinstitutionen.
Neuordnung der Beratungsangebote
Seit dem 1. Januar 2024 werden die Beratungsleistungen für Wirtschaftsakteure in der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung (AWE) gebündelt. Dabei wurde die Doppelbesetzung beendet, der Anteil der Inlandsscouts reduziert und die Zahl der Partnerinstitutionen verringert. Zudem wird die Einsatzdauer in einer Partnerinstitution künftig konsequenter begrenzt.
Stellungnahme der Bundesregierung
Das Bundesministerium erklärte: „Die Bundesregierung zieht aus den Feststellungen des Bundesrechnungshofes die Konsequenz, vergleichbare Förderprogramme klarer an ihren Zielsetzungen auszurichten, Personal und Mittel bedarfsgerecht einzusetzen und inhaltliche Überschneidungen zu vermeiden.“
Integration von Restmitteln
Im Zuge der Zusammenführung des BSfD-Programms mit der AWE wurden die Beratung von Unternehmen zu Förderinstrumenten, das Wirkungsmonitoring sowie die verbleibenden Mittel des BSfD in die neue Struktur überführt.
Ausblick
Die Neuausrichtung soll sicherstellen, dass zukünftige Programme zielgerichtet, ressourcenschonend und ohne inhaltliche Doppelungen umgesetzt werden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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