Deutschland: Bundesregierung plant Unterstützung für KMU gegen Cyberangriffe
Die Bundesregierung hat in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion angekündigt, ein Modellprojekt zur Information und Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gegen Cyberangriffe zu starten.
Ziel des Projekts sei es, Unternehmen, die bislang wenig Kontakt zu Sicherheitsbehörden haben, über soziale Medien, KI‑Chatbots und Online‑Veranstaltungen zu erreichen und deren Sensibilisierung für Wirtschaftsschutz zu erhöhen, so das Bundesinnenministerium.
Modellprojekt und digitale Zugangswege
Das Bundesinnenministerium plant, herkömmliche Wege wie Zusammenarbeit mit Verbänden und bestehende Medien mit digitalen Zugangswegen zu kombinieren und die Wirksamkeit zu analysieren.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) habe bereits spezifische Angebote für KMU entwickelt, um Informationssicherheit ganzheitlich zu adressieren, heißt es in der Antwort.
BSI‑Angebote für den Mittelstand
Laut Ministerium verfügen KMU, die als Innovationstreiber und „Hidden Champions“ gelten und Teil von KRITIS‑Lieferketten sind, häufig über unzureichende Ressourcen und keinen direkten Zugang zu Sicherheitsbehörden.
Durch das Modellprojekt soll die Reichweite der Sicherheitsbehörden erweitert werden, um auch Unternehmen ohne vorherige Berührungspunkte mit Sicherheitsthemen zu unterstützen.
Die Bundesregierung betont, dass die Stärkung der Cyber‑Resilienz im Mittelstand ein zentraler Baustein des Wirtschaftsschutzes sei.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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