Deutschland: Bund und Länder starten neue Bewerbungsrunde für Artist-in-Residence-Stipendien
Bund und Länder haben zum 1. Oktober die Bewerbungsphase für ihre Artist-in-Residence-Stipendien eröffnet, die zu den zentralen Förderinstrumenten der deutschen Kulturpolitik zählen.
Programme und Standorte
Die Förderungen ermöglichen Aufenthalte in der Villa Massimo in Rom, der Casa Baldi in Olevano Romano, dem Deutschen Studienzentrum in Venedig sowie in den Bundesateliers der Cité Internationale des Arts in Paris.
Zusammenarbeit von Bund und Ländern
Die Finanzierung erfolgt gemeinschaftlich: Der Bund stellt die Stipendienmittel für die italienischen Standorte bereit, während die Länder die Kosten für die Pariser Ateliers übernehmen.
Bedeutung der Villa Massimo
Insbesondere der Aufenthalt in der Villa Massimo, häufig als Rompreis bezeichnet, gilt als die renommierteste Auszeichnung für deutsche Künstler, die im In- und Ausland tätig sind.
Aussage des Kulturstaatsministers
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer betont, dass die Residenzprogramme in Italien und Frankreich einen bedeutenden Pfeiler der auswärtigen Kulturpolitik Deutschlands darstellen.
Bewerbungsmodalitäten
Interessierte Künstler können ihre Unterlagen ab dem 1. Oktober einreichen; die genauen Bewerbungsfristen und -unterlagen werden auf den jeweiligen Webseiten der Programme veröffentlicht.
Kulturelle Außenwirkung
Durch die Platzierung der Residenzen in kulturell bedeutenden Städten soll ein intensiver künstlerischer Austausch gefördert und die internationale Sichtbarkeit deutscher Kunst gestärkt werden.
Auswahlkriterien
Die Auswahl erfolgt nach künstlerischer Qualität, Innovationspotenzial und dem Beitrag zur kulturellen Verständigung, wie von den zuständigen Gremien erläutert.
Ausblick
Die neue Bewerbungsrunde eröffnet damit erneut die Möglichkeit, dass deutsche Kunstschaffende an etablierten europäischen Kulturinstitutionen arbeiten und Netzwerke bilden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundesregierung, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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