Gesamtfinanzierung
Die Bundesregierung hat im Jahr 2025 der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) rund 2,43 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung gestellt, um Projekte des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zu finanzieren. Im selben Jahr erhielt die KfW Entwicklungsbank 7,5 Milliarden Euro für Vorhaben der finanziellen Entwicklungszusammenarbeit.
Kostenstruktur der KfW
Nach Angaben der Bundesregierung beliefen sich die Gesamtausgaben der KfW Entwicklungsbank für die Jahre 2020 bis 2025 auf 48,2 Milliarden Euro. Davon entfielen 27,9 Milliarden Euro auf rückzahlbare bzw. verzinsliche Darlehen, 18 Milliarden Euro auf nicht rückzahlbare Haushaltsmittel aller Bundesressorts und 2,3 Milliarden Euro auf nicht rückzahlbare Drittmittel.
Verwaltungskostenanteil
Die Antwort auf die Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion enthält zudem Angaben zu den Verwaltungskosten. Im Jahr 2025 machten die Verwaltungskosten bei der GIZ 12,5 Prozent der Gesamtkosten aus, während sie bei der KfW Entwicklungsbank bezogen auf das Volumen der Neuzusagen 4,4 Prozent betrugen.
Vergleichbarkeit der Kosten
Die Bundesregierung betont, dass es keine einheitliche Abgrenzungssystematik zur Vergleichbarkeit der Kostenstrukturen von GIZ und KfW Entwicklungsbank gebe. Aufgrund der unterschiedlichen Geschäftsfelder und -modelle sei eine solche Vergleichbarkeit zudem nicht sinnvoll.
Weitere Ausgabenbereiche
In der Antwort werden zudem Kosten für Landesbüros und Außenstellen im Ausland, Personalkosten sowie interne und externe Evaluierungen und Überprüfungen der Kostenstrukturen erläutert. Diese Angaben sollen Transparenz über die Gesamtausgaben schaffen.
Bedeutung für die Entwicklungszusammenarbeit
Die bereitgestellten Mittel und die detaillierten Kosteninformationen unterstreichen die zentrale Rolle beider Institutionen bei der Umsetzung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Die Kombination aus Darlehen, Haushaltsmitteln und Drittmitteln ermöglicht ein breites Spektrum an Projekten in Partnerländern.
Ausblick
Die Bundesregierung wird laut eigener Aussage weiterhin an einer transparenten Aufbereitung der Finanzierungsdaten arbeiten, um die öffentliche Kontrolle und das Verständnis für die Ausgaben im Bereich der internationalen Entwicklungszusammenarbeit zu stärken.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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