Kernzahlen der Impfaktion
Im Zeitraum von Mai bis August 2026 wurden im Western North Region 1 823 Mädchen mit dem Human‑Papillomavirus‑Impfstoff geimpft, was 14,3 % des Jahresziels von 12 721 Mädchen entspricht. Davon wurden 526 Mädchen außerhalb von Schulen erreicht, was die Bedeutung von Gemeindebezogenen Impfungen unterstreicht.
Mehrere Zugangswege für Impfungen
Gesundheitspersonal nutzte ein Netzwerk aus Schulen, Gesundheitszentren, Gemeindetreffen, Radiosendungen und Gesprächen mit traditionellen sowie religiösen Führern, um sicherzustellen, dass keine schutzbedürftige Person übersehen wird. Durch Hausbesuche und gezielte Mobilisierung konnten Mädchen, die nicht am Schulunterricht teilnehmen, identifiziert und geimpft werden.
Einbindung lokaler Akteure
Um Vorbehalte gegenüber dem Impfstoff zu reduzieren, wurden lokale Autoritäten wie Bildungsbeamte, religiöse und traditionelle Führer, Medienvertreter, Nichtregierungsorganisationen und Eltern in Dialoge eingebunden. Diese Akteure dienten als vertrauenswürdige Informationsquellen in Gemeindezentren, Elternabenden und Rundfunkprogrammen.
Datenmanagement und Aufsicht
Die Regionaldirektion für Gesundheit und Partner stellten Unterstützung bei der Datenverwaltung, der Qualitätskontrolle und der unterstützenden Aufsicht bereit. In fünf Bezirken und 15 Gesundheitseinrichtungen wurden praktische Probleme wie defekte Kühlgeräte, instabile Stromversorgung und unvollständige Register identifiziert und durch Coaching vor Ort behoben.
Synergieeffekte mit anderen Impfungen
Während der Haus- und Schulbesuche wurden neben dem HPV‑Impfstoff weitere Routineimpfungen – darunter Masern‑ und Röteln‑, Malaria‑, Rotavirus‑, Pentavalent‑ und Pneumokokken‑Impfstoffe – verabreicht. Dieser Ansatz reduziert verpasste Gelegenheiten und stärkt die allgemeine Immunisierung von Kindern und Jugendlichen.
Erreichte Verbesserungen und zukünftige Schwerpunkte
Die Intervention führte zu einer Steigerung der HPV‑Impfquote von 5,0 % zu Beginn des Jahres 2026 auf 14,3 % bis August. Gesundheitspersonal arbeitet künftig an einer weiteren Ausweitung der Reichweite für Mädchen außerhalb von Schulen, an der Optimierung der Kühlkette und an der Verbesserung des Abfallmanagements. Die fortgesetzte Zusammenarbeit mit Schulen, religiösen und traditionellen Führern sowie Gemeindegruppen bleibt zentral, um das Ziel einer lückenlosen Impfabdeckung zu erreichen.Dieser Bericht basiert auf Informationen von World Health Organization, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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