Ausmaß der Überschwemmungen
Im Zeitraum von Ende September bis Anfang Oktober 2026 haben anhaltende Starkregenereignisse weite Teile Thailands überflutet. Laut Angaben der International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies sind in 50 Provinzen über 4 Millionen Einwohner von den Fluten betroffen, und es wurden mehrere Dutzend Todesopfer gemeldet.
Satellitenaufnahmen im Vergleich
Die NASA Earth Observatory hat mit Landsat‑Satellitenaufnahmen im falschen Farbton das Gebiet des Bang‑Pakong‑Flusses dokumentiert. Die Bilder vom 2. Oktober 2025 und vom 2. Oktober 2026 zeigen deutlich, wie das Wasser im Jahr 2026 weite landwirtschaftliche Flächen und Aquakulturbetriebe überflutet hat; zudem sind leuchtend rote Schwimm‑Solaranlagen erkennbar.
Ursachen des Niederschlags
Ein im späten September stehendes Tiefdrucksystem, das von feuchter Luft aus dem Golf von Thailand gespeist wurde, sorgte für besonders intensive Regenfälle. In Bangkok wurden innerhalb von 48 Stunden fast 300 Millimeter Niederschlag gemessen – ein Wert, der fast dem durchschnittlichen Monatsregen für September (344 Millimeter) entspricht.
Landwirtschaftliche Schäden
Behörden schätzen, dass rund 270 000 Hektar Ackerland, darunter Reisfelder und Obstplantagen, durch die Überschwemmungen beschädigt wurden. Die betroffenen Flächen umfassen sowohl Anbaugebiete als auch Aquakulturbetriebe, die für die regionale Wirtschaft von Bedeutung sind.
Menschliche Folgen
Durch die Flut wurden zahlreiche Haushalte evakuiert, und Hilfsorganisationen verteilten Lebensmittel und Notunterkünfte. Die gemeldeten Todesopfer resultieren hauptsächlich aus plötzlichen Wasserfluten in tiefliegenden Gebieten.
Monsoon und Regenmengen
September ist üblicherweise Teil der Monsunzeit in Thailand, doch die Niederschlagsmengen im Jahr 2026 überstiegen die langjährigen Durchschnittswerte deutlich, was die Schwere der Überschwemmungen erklärt.
Nutzungszwecke der Daten
Die von NASA bereitgestellten Satellitenbilder unterstützen nationale und internationale Einsatzkräfte bei der Lageeinschätzung und der Planung von Hilfsmaßnahmen. Durch die kontinuierliche Beobachtung können zukünftige Überschwemmungsrisiken besser vorhergesagt werden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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