Ghana: Training stärkt Suizidprävention für Jugendliche in Ghana
Fast 200 Lehrer, Gesundheitsfachkräfte und Gemeinderepräsentanten aus den Regionen Upper East, Bono East, Ahafo, Oti und Western North haben an einem Training von Facilitatoren zu sozial-emotionalem Lernen und Suizidprävention teilgenommen. Das Training wurde vom Ghana Health Service und der Weltgesundheitsorganisation unterstützt und durch Grand Challenges Canada finanziert.
Inhalte des Trainings
Die Veranstaltung vermittelte praktische Fähigkeiten zur emotionalen Regulation, effektiven Kommunikation, Konfliktlösung und Stressbewältigung. Zudem wurden Methoden zur Erkennung von Selbstverletzungs- und Suizidrisiken sowie angemessene Reaktionsstrategien geübt.
Praxisnahe Rückmeldungen
David Addo Prempeh, Schulgesundheitskoordinator aus Bono East, betonte, dass das Training ihm konkrete Werkzeuge an die Hand gebe, um Jugendliche zu unterstützen, bevor Probleme zu Selbstverletzung oder Suizid führen.
Mohammed Alhassan, Jugendvertreter aus der Region Upper East, hob hervor, dass die Sitzungen sofort anwendbare Werkzeuge für Schulen und Gemeinden bereitstellten.
Intersektorale Zusammenarbeit
Die Teilnehmenden kamen aus Schulen, Gesundheitseinrichtungen, Gemeindeverbänden, Jugendagenturen und lokalen Führungsgremien, was die Botschaft verstärkte, dass der Schutz der psychischen Gesundheit von Jugendlichen nicht allein von einem Sektor getragen werden kann.
Ergebnisse und nächste Schritte
Insgesamt wurden 196 Personen geschult, ein wachsendes Netzwerk von Fachkräften bildend, das regionale Aktionspläne entwickelt hat und weitere Mentoring‑ und Auffrischungsangebote fordert. Das frühe Eingreifen soll es Lehrern ermöglichen, Verhaltensänderungen zu erkennen, Gesundheitsfachkräften, adäquat zu reagieren, und Eltern sowie Gemeinden, sichere Räume für Jugendliche zu schaffen.
Langfristig soll die Initiative dazu beitragen, dass Ghana seine Strategien zur psychischen Gesundheit von Jugendlichen und zur Suizidprävention weiter ausbaut, sodass Betroffene Hilfe erhalten, bevor eine Krise entsteht.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von WHO Ghana, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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