Die Berechnung zeigt, dass die durchschnittliche Strahlenexposition der Bevölkerung im Jahr 2022 bei 3,6 Millisievert pro Person lag, also um 0,2 Millisievert weniger als im Vorjahr.
Hintergrund des Berichts
Der Wert stammt aus dem Bericht „Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung im Jahr 2022“, den die Bundesregierung dem Bundestag als Unterrichtung vorgelegt hat. Der Bericht deckt den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 ab.
Hauptursache der Belastung
Nach Angaben des Berichts entfällt der größte Anteil der Strahlenbelastung auf medizinische Anwendungen, insbesondere Computertomographie-Untersuchungen.
Grund für die Reduktion
Die Bundesregierung führt die gesunkene medizinische Strahlenexposition von 0,2 Millisievert als wesentlichen Grund für die insgesamt niedrigere Gesamtexposition an.
Weitere Belastungsquellen
Ein weiterer relevanter Faktor ist das radioaktive Gas Radon, das in Innenräumen vorkommt und durch Inhalation von dessen Zerfallsprodukten zur Strahlenbelastung beiträgt.
Gesamtbild der Strahlenexposition
Der Bericht liefert zudem Informationen über nichtionisierende Strahlung und die Entwicklung der Radioaktivität in der Umwelt, um ein umfassendes Bild der Strahlenbelastung zu geben.
Ausblick
Die Bundesregierung betont, dass die fortlaufende Überwachung und Bewertung der Strahlenexposition wichtig sei, um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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