Am 11. Oktober 2026 kreiste der tropische Wirbelsturm Simon in der Nähe der mexikanischen Pazifikküste und erreichte dabei die Stärke eines Kategorie‑4‑Sturms.
Sturmintensität und Verlauf
Nach Angaben des National Hurricane Center (NHC) betrugen die anhaltenden Windgeschwindigkeiten 250 Kilometer pro Stunde (155 Meilen pro Stunde), während das Auge des Sturms etwa 50 Kilometer (30 Meilen) vor der Küste zwischen Manzanillo und Puerto Vallarta lag. Kurz darauf wurden die Windgeschwindigkeiten auf 210 Kilometer pro Stunde (130 Meilen pro Stunde) reduziert, wobei das innere Kerngebiet des Sturms die Küste streifte.
Atmosphärische Gravitätswellen
Ein nächtliches Bild des VIIRS‑Instrumentes auf dem NOAA‑21‑Satelliten zeigte gravitative Wellen, die aus dem Sturm in die Mesosphäre aufstiegen. Diese Wellen entstehen durch latente Wärme, die im Umfeld des Auges freigesetzt wird und starke Konvektion erzeugt, die wiederum Wellen in höhere Atmosphärenschichten treibt.
Auswirkungen auf Küstenregionen
Der Sturm brachte schwere Regenfälle und Überschwemmungen nach Manzanillo und erhöhte das Risiko von Erdrutschen in den bergigen Regionen der Sierra Madre, wie lokale Nachrichten berichteten.
Prognosen und Unsicherheiten
Am Morgen des 13. Oktobers 2026 bewerteten Meteorologen die Vorhersagen für Intensität und Weg des Sturms als „sehr geringe Sicherheit“, wobei ein möglicher Nordwärtsweg in das Golf von Kalifornien diskutiert wurde. Große Brandungen wurden für die südwestlichen und westzentralen Küsten Mexikos erwartet.
Datenquellen und Bildmaterial
Die veröffentlichten Aufnahmen stammen von den Satelliten Suomi NPP und NOAA‑21, die das VIIRS‑Instrument nutzen. Die Bilddaten wurden über NASA EOSDIS LANCE, GIBS/Worldview und das Joint Polar Satellite System (JPSS) bereitgestellt.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA Earth Observatory, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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