Am 14. Oktober 2026 hat der Direktor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyess, während einer Sitzung des WHO-Regionalkomitees in Kairo die Notwendigkeit betont, Gesundheit in der Region Naher Osten und Nordafrika zu fördern, zu schützen und bereitzustellen, weil dort mehr als 117 Millionen Menschen humanitäre Hilfe benötigen.
Regionale Lage
Die Region umfasst 22 Länder und Gebiete, in denen anhaltende Konflikte, massive Vertreibungen und Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen die Versorgung stark beeinträchtigen. Zusätzlich erhöhen klimabedingte Schocks den Druck auf bereits fragile Gesundheitssysteme.
Gesundheitsbelastungen
Nach Angaben der WHO entfallen rund zwei Drittel aller Todesfälle in der Region auf nichtübertragbare Krankheiten wie Herz‑Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes, was jährlich über 2,8 Millionen Todesopfer bedeutet.
Finanzielle Herausforderungen
Der Bericht weist zudem auf einen deutlichen Rückgang internationaler Finanzmittel für Gesundheits‑ und humanitäre Programme hin, während die fiskalischen Belastungen auf nationaler Ebene steigen. „Wenn die Bedürfnisse wachsen, sinken die Ressourcen“, sagte Tedros.
Empfohlene Maßnahmen
Der WHO‑Chef forderte Entscheidungsträger auf, Maßnahmen zur Reduktion von Tabakkonsum und anderen Risikofaktoren zu verstärken, die Impfungen von Kindern zu sichern und primäre Gesundheitseinrichtungen zu stärken, sodass Frauen während der Schwangerschaft, Neugeborene und Kinder umfassend betreut werden können.
Stärkung der Resilienz
Weiterhin betonte er die Notwendigkeit, die Vorbereitung, Sicherheit und Widerstandsfähigkeit von Gesundheitssystemen zu erhöhen, etwa durch Investitionen in Überwachung, Labore, Notfallpersonal, robuste Gesundheitseinrichtungen und Lieferketten. „Vorbereitung rettet Leben, bevor Notfälle entstehen“, erklärte er.
Ausblick
Die WHO ruft zu kontinuierlichen Investitionen in ein starkes, gerechtes und belastbares Gesundheitssystem auf, um den wachsenden Herausforderungen in der Region wirksam zu begegnen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von United Nations, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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