Deutschland: Alexander Schweitzer wird Bundesminister für Arbeit und Soziales vereidigt
Am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, hat der Bundestagspräsident Alexander Klöckner den neuen Bundesminister für Arbeit und Soziales, Alexander Schweitzer (SPD), im Rahmen der Plenarsitzung des Bundestages vereidigt. Schweitzer erhielt die Ernennungsurkunde am Vortag von Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier.
Amtseid nach Grundgesetz
Der neu ernannte Minister leistete den Eid gemäß Artikel 56 des Grundgesetzes und schwor, seine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes zu wahren und zu verteidigen sowie Gerechtigkeit für alle zu üben.
Beruflicher Werdegang von Alexander Schweitzer
Der 53‑jährige Jurist stammt aus Bad Bergzabern in Rheinland‑Pfalz. Von 2024 bis 2026 war er Ministerpräsident des Landes Rheinland‑Pfalz. Zuvor war er von 2021 bis 2024 Landesminister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung im Kabinett von Malu Dreyer.
Parlaments- und Parteierfahrung
Schweitzer ist seit 2006 Mitglied der SPD‑Fraktion im Landtag, führte die Fraktion von 2014 bis 2021 und gewann den Wahlkreis Südliche Weinstraße bei den Landtagswahlen 2016, 2021 und 2026 jeweils direkt. Seit 2017 gehört er dem SPD‑Parteivorstand an und ist seit 2025 stellvertretender Parteivorsitzender.
Rücktritt der Vorgängerin Bärbel Bas
Bärbel Bas erklärte am 12. Oktober ihren Rücktritt als Bundesministerin für Arbeit und Soziales. In ihrer Erklärung führte sie den Tod ihrer Stieftochter sowie anhaltende öffentliche Angriffe als Gründe an und informierte Co‑Vorsitzenden und Vizekanzler Lars Klingbeil sowie den Bundeskanzler über ihre Entscheidung.
Reaktion des Bundestagspräsidenten
Bundestagspräsident Klöckner dankte Bas im Namen des gesamten Hauses für ihre Dienste und die gute Zusammenarbeit. Bas war seit 2009 Abgeordnete des Wahlkreises Duisburg I und hatte von 2021 bis 2025 das Amt des Bundestagspräsidenten inne.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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