Entwicklung der Abgabemengen
Die Zahlen zeigen einen kontinuierlichen Anstieg von rund 30 % zwischen 2023 und 2024 und erneut etwa 19 % zwischen 2024 und 2025. Der Anstieg betrifft ausschließlich Rodentizide der zweiten Generation, die auf Antikoagulantien basieren und zur Bekämpfung von Ratten und anderen Schadnagern eingesetzt werden.
Gefahren fĂĽr Umwelt und Gesundheit
Antikoagulante Rodentizide gelten als PBT‑Stoffe (persistente, bioakkumulative und toxische Substanzen). Sie sind schwer abbaubar, können sich in der Nahrungskette anreichern und gelten als fortpflanzungsschädlich. Diese Eigenschaften werden von der Bundesregierung als „diverse bedenkliche Eigenschaften“ bezeichnet.
Rechtlicher Rahmen
Nach der EU‑Biozidverordnung dürfen solche Substanzen nur ausnahmsweise und für begrenzte Zeit zugelassen werden. Die Zulassung erfordert eine spezielle Genehmigung, die die genannten Risiken berücksichtigt.
Antwort der Bundesregierung
In der schriftlichen Antwort (21/5567) bestätigte die Bundesregierung die gemeldeten Abgabemengen und wies darauf hin, dass die Daten von der Bundesstelle für Chemikalien stammen. Die Behörde betonte, dass die aktuellen Regelungen zur Nutzung von Rodentiziden weiterhin gelten.
Mögliche Folgen und weitere Maßnahmen
Experten fordern verstärkte Überwachung der Einsatzmengen sowie die Prüfung
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