Die Fraktion der Alternative für Deutschland (AfD) hat im Rahmen einer Kleinen Anfrage die Bundesregierung nach dem Anteil der Bevölkerung gefragt, die sich als transgender oder intergeschlechtlich identifiziert, und nach bekannten Nebenwirkungen von Pubertätsblockern.
Hintergrund der Anfrage
Die Anfrage trägt die Nummer 21/7135 und wurde am 16.07.2026 im Plenum eingereicht. Sie zielt darauf ab, statistische Daten zu ermitteln, die bislang nicht öffentlich ausgewiesen wurden.
Inhalt der Anfrage
Die AfD‑Fraktion verlangt Auskunft darüber, ob der Bundesregierung ein konkreter Prozentsatz der Personen vorliegt, die sich als transgender bzw. intergeschlechtlich bezeichnen, und welche Zahlen ihr dazu gegebenenfalls vorliegen.
Zusätzlich wird erfragt, welche Nebenwirkungen der Einnahme von sogenannten Pubertätsblockern die Bundesregierung bereits kennt oder aus Studien ableitet.
Reaktion der Bundesregierung
Ein Sprecher des Bundesministeriums für Gesundheit erklärte, dass die Anfrage geprüft werde und die Behörde bemüht sei, die gewünschten Informationen zeitnah bereitzustellen.
Die Bundesregierung verwies darauf, dass aktuelle Erhebungen zum Thema Geschlechtsidentität in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden und dass die Datenlage zu Pubertätsblockern laufend aktualisiert wird.
Weitere Einschätzungen
Ein Fachverband für Kinder- und Jugendmedizin betonte, dass wissenschaftliche Studien zu Pubertätsblockern noch im Gange seien und dass klare Zahlen zur Häufigkeit intergeschlechtlicher Identitäten für die Gesundheitspolitik von Bedeutung seien.
Die AfD‑Fraktion betonte, dass transparente Datenbasis nötig sei, um fundierte politische Entscheidungen treffen zu können.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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