Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der die Sicherstellung der staatlichen Sportförderung bis zu den Olympischen Spielen 2028 fordert. Der Antrag trägt die Nummer 21/5495 und trägt den Titel „Den Modernen Fünfkampf im Olympiastützpunkt Brandenburg, Bereich Potsdam, langfristig sichern und die finanzielle Förderung durch den Bund bis einschließlich der Olympischen Spiele 2028 sicherstellen“.
Inhalt des Antrags
Der Gesetzentwurf verlangt von der Bundesregierung, im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel und unter Wahrung der Sportautonomie, die Sportförderung – sofern sie noch nicht erfolgt sei – zeitnah zu prüfen und bis zum Abschluss der Olympischen Spiele 2028 zu garantieren. Zusätzlich soll der Bundesstützpunkt‑Status für den Modernen Fünfkampf im Olympiastützpunkt Brandenburg, Bereich Potsdam, bis zum 31.12.2028 verlängert werden.
Finanzielle und organisatorische Rahmenbedingungen
Die AfD‑Abgeordneten betonen, dass die beantragte Maßnahme im Kontext der laufenden Haushaltsplanung zu bewerten sei. Sie argumentieren, dass eine frühzeitige Planung und Bereitstellung von Mitteln die sportliche Vorbereitung und die internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken könne.
Erwartete Prüfung durch die Bundesregierung
Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Bundesregierung die vorgeschlagenen Maßnahmen prüft und gegebenenfalls in den Bundeshaushalt integriert. Ein konkreter Zeitplan für die Umsetzung wurde im Antrag nicht genannt.
Fehlende offizielle Stellungnahme
Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung liegt keine offizielle Reaktion der Bundesregierung oder anderer Fraktionen vor. Der Gesetzentwurf befindet sich derzeit im parlamentarischen Verfahren.
Hintergrund zum Modernen Fünfkampf
Der Moderne Fünfkampf ist eine kombinierte Sportdisziplin, die im Rahmen des Olympiastützpunkts Brandenburg in Potsdam trainiert wird. Der Antrag zielt darauf ab, den Standort langfristig zu sichern und die finanzielle Unterstützung zu garantieren.
Veröffentlichungsdetails
Der Gesetzentwurf wurde am 23.04.2026 im Rahmen der Kurzmitteilungen des Parlaments veröffentlicht. Verantwortlich für die Mitteilung ist Frank Bergmann, V.i.S.d.P., in Zusammenarbeit mit der Redaktion des Deutschen Bundestages.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
Ende der Übertragung