Deutschland: AfD‑Fraktion stellt Kleine Anfrage zum Alkoholkonsum auf Regierungsflügen
Einleitung der Anfrage
Der Deutsche Bundestag hat am 14. Juli 2026 eine Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion erhalten, in der Auskunft über den Ausschank von Alkohol auf Regierungsflügen der Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums gefordert wird. Die Anfrage bezieht sich auf die Jahre 2021 bis 2025 und zielt darauf ab, Transparenz über Kosten und Regelungen zu schaffen.
Hintergrund der Nachfrage
Die Fraktion begründet die Anfrage mit dem Wunsch, den öffentlichen Haushalt zu kontrollieren und mögliche Interessenkonflikte bei der Bewirtung von Regierungsvertretern zu prüfen. In der Vergangenheit sei wenig über die finanziellen Aufwendungen für alkoholische Getränke auf offiziellen Flügen bekannt gewesen.
Geforderte Kostendaten
Konkret verlangt die Fraktion die Angabe der jährlichen Gesamtkosten für alkoholische Getränke auf Regierungsflügen für jedes Jahr von 2021 bis 2025. Die Kosten sollen in Euro ausgewiesen und nach Flugtyp differenziert werden, sofern dies möglich ist.
Berechtigte Personengruppen
Weiterhin soll geklärt werden, welche Personengruppen berechtigt sind, alkoholische Getränke zu konsumieren. Die Anfrage nennt dabei Regierungsmitarbeiter, Begleitpersonen, Journalisten, Delegationsmitglieder und sonstige Nicht‑Regierungsangehörige als mögliche Empfänger.
Auswahlkriterien der Getränke
Ein weiterer Aspekt betrifft die Kriterien, nach denen die alkoholischen Getränke ausgewählt werden. Die Fraktion möchte wissen, ob Qualitätsstandards, Preisvorgaben oder Präferenzen einzelner Ministerien bei der Beschaffung eine Rolle spielen.
Regelungen für Begleitpersonen
Besondere Aufmerksamkeit gilt den Regelungen für die Bewirtung von mitreisenden Journalisten, Delegationsmitgliedern und sonstigen Nicht‑Regierungsangehörigen. Die Fraktion fordert Informationen darüber, ob für diese Gruppen gesonderte Bestimmungen gelten und wie diese umgesetzt werden.
Ausblick
Die Bundesregierung hat angekündigt, die Anfrage zeitnah zu prüfen und dem Bundestag eine schriftliche Antwort zu übermitteln. Die Ergebnisse könnten künftig die Transparenz über den Einsatz öffentlicher Mittel bei offiziellen Reisen erhöhen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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