AfD-Fraktion fordert Auskunft zu Einfluss staatlich geförderter Organisationen auf Medien
Deutschland: AfD-Fraktion fordert Auskunft zu Einfluss staatlich geförderter Organisationen auf Medien
Der Bundestag hat am 22.12.2025 eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/3285) erhalten, in der nach dem möglichen Einfluss staatlich geförderter Organisationen auf die mediale Berichterstattung und die öffentliche Meinungsbildung gefragt wird.
Die Anfrage trägt den Titel „Staatlich geförderte Organisationen und ihr möglicher Einfluss auf die mediale Berichterstattung und Debatte sowie die öffentliche Meinungsbildung“ und ist unter der internen Kennziffer hib 724/2025 registriert.
Hintergrund der Anfrage
In dem Schreiben erkundigten sich die Abgeordneten insbesondere nach Online‑Traningsangeboten des Mediendienstes Integration und wollten wissen, welche Erkenntnisse die Bundesregierung über Inhalt, Zielsetzung und didaktische Ausrichtung dieser Angebote hat.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, ob die Bundesregierung Kenntnisse über die politische Ausrichtung von Organisationen besitzt, die regelmäßig Bundesmittel für Migration, Integration und Antidiskriminierung erhalten und zugleich öffentlichkeitswirksam auf mediale Deutungsprozesse einwirken.
Reaktion der Bundesregierung
Bislang hat die Bundesregierung keine offizielle Stellungnahme zu den gestellten Fragen veröffentlicht. Die zuständigen Ministerien werden jedoch aufgefordert, innerhalb der üblichen Frist zu den einzelnen Punkten Auskunft zu geben.
Die Kleine Anfrage ist ein übliches parlamentarisches Instrument, das es Abgeordneten ermöglicht, detaillierte Informationen von der Regierung zu erhalten und damit die parlamentarische Kontrolle zu stärken.
Die AfD-Fraktion betont, dass Transparenz über die Nutzung von Bundesmitteln und mögliche Einflussnahmen auf die öffentliche Meinung für das Vertrauen der Bürger in demokratische Prozesse entscheidend sei.
Gleichzeitig wird von Seiten der Bundesregierung erwartet, dass die Antworten im Einklang mit geltendem Datenschutz und den Prinzipien der Gleichbehandlung erfolgen.
Die weiteren Schritte werden von den Ausschüssen des Bundestages geprüft, um sicherzustellen, dass die angeforderten Informationen vollständig und nachvollziehbar bereitgestellt werden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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