Deutschland: Anfrage der AfD-Fraktion zur Förderung des Zivilen Friedensdienstes
Kerninformation
Die AfD-Fraktion hat am 25.08.2026 im Deutschen Bundestag eine Kleine Anfrage (Dokument 21/7595) eingereicht, um Informationen über die Förderung des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zu erhalten.
Inhalt der Anfrage
Die Abgeordneten verlangen Auskunft darüber, welche konkreten Projekte und Vorhaben mit den ZFD-Mitteln finanziert wurden, in welchen Ländern diese umgesetzt wurden und welche lokalen Partnerorganisationen beteiligt waren. Zusätzlich sollen Zahlen zu eingesetzten Friedensfachkräften, lokalen Beschäftigten und administrativem Personal sowie die Gesamtkosten für das Personal seit 2013 genannt werden.
Hintergrund zum ZFD
Der Zivile Friedensdienst ist ein Programm des BMZ, das seit 2013 Friedensinitiativen in Partnerländern unterstützt. Ziel ist die Stärkung lokaler Strukturen und die Förderung von Konfliktprävention durch qualifiziertes Personal.
Ziel der Abgeordneten
Die Fraktion will anhand der erhaltenen Daten die Wirksamkeit des ZFD prüfen, die vorhandenen Kontrollmechanismen bewerten und mögliche Fehlverwendungen von Fördermitteln identifizieren.
Reaktion des Ministeriums
Zum Zeitpunkt der Berichterstattung liegt keine offizielle Stellungnahme des BMZ zu den gestellten Fragen vor.
Parlamentarische Aufsicht
Kleine Anfragen ermöglichen es Abgeordneten, detaillierte Informationen von Ministerien zu erhalten und damit die Transparenz staatlicher Förderprogramme zu erhöhen. Die vorliegende Anfrage ist Teil einer breiteren Kontrolle der Entwicklungszusammenarbeit.
Verfahren und Dokumentation
Die Anfrage wurde unter dem Aktenzeichen 21/7595 im Rahmen des parlamentarischen Prozesses gestellt und ist über die Pressestelle des Deutschen Bundestages veröffentlicht worden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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