Kerngedanke der Anfrage
Die AfD-Fraktion hat dem Bund eine Kleine Anfrage gestellt, in der sie detaillierte Informationen über die Entwicklung von Lohnunterschieden zwischen West- und Ostdeutschland sowie über die Beschäftigungszahlen in den Jahren 2024 und 2025 verlangt. Dabei stehen insbesondere die Anzahl und der Anteil sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter in Vollzeit, Teilzeit und geringfügiger Beschäftigung im Fokus.
Hintergrund der Anfrage
Die Anfrage wurde am 21.07.2026 eingereicht und bezieht sich auf die aktuelle Lage des Arbeitsmarktes. Die Fraktion möchte anhand der Daten prüfen, ob bestehende regionale Lohnunterschiede nach wie vor bestehen und welche Trends sich bei der Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigung abzeichnen.
Geforderte Daten im Detail
Nach Angaben der Fraktion soll die Bundesregierung die Zahlen nach Anforderungsniveau, nach Geschlecht sowie nach den alten Bundesländern Ost‑ und Westdeutschland aufschlüsseln. Zusätzlich wird um Angaben zur durchschnittlichen Wochenarbeitszeit in den genannten Jahren gebeten.
Regionale Lohnunterschiede im Fokus
Ein zentrales Anliegen ist die Analyse, inwieweit die Löhne in den neuen Bundesländern im Vergleich zu den alten Bundesländern differieren. Die Fraktion erwartet, dass die bereitgestellten Daten Aufschluss darüber geben, ob die bisherige Lohnlücke weiter besteht oder sich verringert hat.
Entwicklung der Arbeitszeit
Die Anfrage beinhaltet zudem die Bitte um Informationen zur durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von Vollzeit‑ und Teilzeitbeschäftigten. Diese Daten sollen Aufschluss darüber geben, ob sich die Arbeitszeitmodelle in den letzten beiden Jahren signifikant verändert haben.
Geplante MaĂźnahmen der Bundesregierung
Die AfD-Fraktion verlangt Auskunft darüber, welche konkreten Maßnahmen die Bundesregierung plant, um die weiterhin bestehenden Entgeltunterschiede zwischen West‑ und Ostdeutschland zu verringern. Hierzu zählen mögliche Förderprogramme, gesetzliche Anpassungen oder andere politische Initiativen.
Reaktion der Bundesregierung
Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung liegt noch keine offizielle Stellungnahme der Bundesregierung vor. Die Bundesregierung hat jedoch zugesagt, die Anfrage zu prüfen und innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Frist zu beantworten.
Ausblick
Die Bereitstellung der geforderten Daten wird voraussichtlich Aufschluss über die aktuelle Situation des deutschen Arbeitsmarktes geben und könnte zukünftige politische Entscheidungen in Bezug auf Lohngerechtigkeit und Arbeitszeitgestaltung beeinflussen.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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