Die AfD-Fraktion hat am 07.08.2026 im Deutschen Bundestag eine Kleine Anfrage gestellt, in der sie Daten zu Geburten, Fehl- und Totgeburten für die Jahre 2016 bis 2025 anfordert. Die Anfrage richtet sich an das Bundesamt für Statistik und verlangt Aufschlüsselungen nach Bundesländern und nach der Staatsangehörigkeit der Mütter.
Hintergrund der Anfrage
Die Anfrage folgt auf anhaltende Diskussionen über demografische Entwicklungen in Deutschland. Parlamentarische Vertreter betonen, dass aktuelle Zahlen für die Bewertung von Familienpolitik und Gesundheitsversorgung notwendig seien.
Geforderte Daten
Gefordert werden die absoluten Geburtenzahlen sowie die Geburtenziffern für jedes Jahr zwischen 2016 und 2025. Zusätzlich sollen die Zahlen zu Fehlgeburten und Totgeburten erfasst werden.
Aufschlüsselung nach Merkmalen
Die AfD-Fraktion verlangt, dass die Angaben sowohl nach den einzelnen Bundesländern als auch nach der Staatsangehörigkeit der Mütter differenziert werden. Damit sollen mögliche regionale Unterschiede und Unterschiede nach Herkunft erkennbar werden.
Verfahren im Bundestag
Nach Eingang der Anfrage wird das zuständige Ministerium die Daten prüfen und innerhalb der gesetzlich festgelegten Frist von sechs Wochen eine Antwort vorbereiten. Der Parlamentsausschuss wird die Unterlagen anschließend im Plenum vorstellen.
Mögliche Auswirkungen
Die bereitgestellten Statistiken könnten von politischen Entscheidungsträgern genutzt werden, um gezielte Maßnahmen zur Unterstützung von Familien zu planen. Experten weisen darauf hin, dass detaillierte demografische Daten auch für Forschungsprojekte von Bedeutung seien.
Weiteres Vorgehen
Die AfD-Fraktion hat angekündigt, die erhaltenen Informationen in einer öffentlichen Sitzung zu diskutieren und gegebenenfalls weitere Anfragen zu stellen, um zusätzliche Aspekte zu beleuchten.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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