Deutschland: AfD-Fraktion fordert Statistiken zu K.O.-Tropfen-Verurteilungen seit 2000
Am 22. Dezember 2025 hat die AfD‑Fraktion im Bundestag eine Kleine Anfrage (hib 724/2025) eingereicht, in der sie das Bundesjustizministerium um Auskunft über die Entwicklung der Verurteilungen wegen Einsatzes von K.O.-Tropfen seit dem Jahr 2000 bittet und zudem nach den Staatsangehörigkeiten der Täter fragt.
Hintergrund der Anfrage
Die Fragestellung bezieht sich auf einen vom Bundesjustizministerium vorgelegten Referentenentwurf, der eine härtere Bestrafung bei Einsatz von narkotisierenden Substanzen in sexuellen Übergriffen vorsieht. Der Entwurf wurde im Vorfeld der Anfrage diskutiert und bildet die Grundlage für die statistische Erhebung.
Ziele der Fragestellung
Ziel ist es, den Gesetzgeber mit konkreten Zahlen zu unterstützen, damit mögliche Anpassungen des Strafrechts fundiert bewertet werden können. Zusätzlich sollen Informationen über die Herkunft der Täter bereitgestellt werden, um etwaige Muster zu erkennen.
Relevanz für die Gesetzgebung
Daraus folgt, dass die gesammelten Daten als Basis für eine mögliche Reform des Strafmaßes dienen könnten. Die AfD‑Fraktion betont, dass transparente Statistiken notwendig seien, um wirksame Präventionsmaßnahmen zu entwickeln.
Reaktion anderer Fraktionen
Weitere Fraktionen haben bislang keine offizielle Stellungnahme zu der Anfrage veröffentlicht. Dennoch wird erwartet, dass die Ergebnisse im parlamentarischen Diskurs breit diskutiert werden.
Ausblick
Die Bundesregierung hat zugesagt, die angeforderten Informationen zeitnah zu prüfen und dem Bundestag zur Verfügung zu stellen. Sobald die Daten vorliegen, wird eine Bewertung im Kontext der geplanten Gesetzesänderungen erfolgen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
