Kernthema der Anfrage
Die AfD‑Fraktion hat am 1. Juni 2026 im Deutschen Bundestag eine Kleine Anfrage (Nr. 21/6146) eingereicht, in der die Bundesregierung um eine detaillierte statistische Aufschlüsselung des Täter‑Opfer‑Verhältnisses nach Staatsangehörigkeit für das Jahr 2025 gebeten wird. Ziel ist es, zu erfahren, wie viele Deutsche und wie viele Zuwanderer jeweils als Täter oder Opfer bei verschiedenen Straftaten registriert wurden.
Hintergrund der Anfrage
Die Anfrage bezieht sich auf das Verhältnis von Tätern und Opfern, das nach Herkunftsland der Beteiligten unterschieden wird. Sie richtet sich an die Bundesregierung, die die entsprechenden Daten aus den zuständigen Polizeilichen und justiziellen Statistiken erheben soll.
Geforderte Daten
Die Fraktion verlangt konkrete Zahlen zu einzelnen Straftaten, darunter Diebstahl, Körperverletzung, Betrug und weitere Delikte. Für jede dieser Kategorien soll angegeben werden, wie viele Deutsche und wie viele Zuwanderer als Täter bzw. als Opfer verzeichnet wurden.
Verfahren und Frist
Die Bundesregierung ist verpflichtet, innerhalb der gesetzlich festgelegten Frist zu antworten und die geforderten Informationen zu übermitteln. Dabei sollen Daten des Bundeskriminalamtes sowie der Landeskriminalämter herangezogen werden, sofern sie nicht durch Datenschutzbestimmungen geschützt sind.
Reaktion der Bundesregierung
Vertreter der Bundesregierung haben erklärt, dass die relevanten Zahlen grundsätzlich zur Verfügung gestellt werden können. Sie betonen, dass die Daten aus bestehenden Statistiken stammen und dass eine sorgfältige Prüfung hinsichtlich datenschutzrechtlicher Vorgaben erfolgt.
Weiteres Vorgehen
Nach Eingang der Antwort plant die AfD‑Fraktion, die Ergebnisse im parlamentarischen Diskurs zu prüfen und gegebenenfalls weitere Fragen zu stellen. Die Auswertung könne Aufschluss über mögliche Unterschiede im kriminellen Verhalten und in der Betroffenheit verschiedener Bevölkerungsgruppen geben, wie die Fraktion betont.
Hinweis zum Bericht
Der vorliegende Bericht basiert ausschließlich auf den veröffentlichten Informationen des Deutschen Bundestages.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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