AfD-Fraktion fragt Bundesregierung nach Rolle der Bundeswasserstraßen im Verkehrsplan
Kernfrage der Kleinen Anfrage
Eine Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion (21/3381) vom 30.12.2025 richtet sich an die Bundesregierung und thematisiert die zukünftige Bedeutung der Bundeswasserstraßen im deutschen Verkehrssystem. Die Fraktion erfragt, welche strategische Gewichtung der Verkehrsträger Wasserstraße im Bundesverkehrswegeplan im Vergleich zu Schiene und Straße erfährt.
Hintergrund der Anfrage
In der Anfrage wird betont, dass Bundeswasserstraßen als zentrale Achse für einen energieeffizienten Güterverkehr gelten. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass aktuelle Entwicklungen auf eine politische Zurückdrängung dieses Verkehrsträgers hindeuten könnten.
Energetische Vorteile des Wasserverkehrs
Nach Angaben der Fraktion ermöglichen Wasserwege den Transport großer Gütermengen bei vergleichsweise geringem Energieverbrauch. Diese Eigenschaft wird von der AfD‑Fraktion als potenziell wichtig für die Erreichung von Klimazielen dargestellt.
Wahrgenommene Verlagerung zu Schiene und Straße
Die Anfrage stellt die These auf, dass die Bundesregierung möglicherweise eine strukturelle Verlagerung des Verkehrs von Wasserstraßen hin zu Schiene und Straße betreibe. Die Fraktion verlangt Auskunft darüber, ob und in welchem Umfang solche Verlagerungen geplant sind.
Strategische Einordnung im Bundesverkehrswegeplan
Im Zentrum der Anfrage steht die Frage, welche Rolle die Wasserstraße im Bundesverkehrswegeplan zukünftig einnimmt. Die AfD‑Fraktion will wissen, ob der Wasserweg als gleichwertiger Verkehrsträger neben Schiene und Straße behandelt wird.
Reaktionen und weitere Schritte
Der Bundestag wird die vorgelegten Fragen prüfen und die Bundesregierung um eine schriftliche Stellungnahme bitten. Die Ergebnisse sollen im weiteren parlamentarischen Verfahren diskutiert werden.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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