Die AfD-Fraktion hat im Bundestag eine Kleine Anfrage zum Thema Digitale Automatische Kupplung (DAK) eingereicht, um die Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und das internationale Potential der Technologie zu prüfen.
Form und Inhalt der Anfrage
Unter dem Titel „Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und internationales Potential der Digitalen Automatischen Kupplung (DAK)“ (Anfrage‑Nummer 21/7537) fordert die Fraktion detaillierte Angaben der Bundesregierung.
Kosten pro Umrüstung eines Güterwaggons
Ein zentrales Anliegen ist die Schätzung der Kosten, die bei einer Umrüstung eines einzelnen Güterwaggons auf die DAK anfallen würden. Die Abgeordneten möchten wissen, welchen Betrag die Regierung hierfür veranschlagt.
Erwartetes Kostensenkungspotential
Weiterhin wird gefragt, welches konkrete Kostensenkungspotential pro gefahrenem Trassenkilometer durch den Wegfall manueller Kuppelvorgänge erwartet wird. Die AfD-Fraktion sucht nach quantitativen Angaben zu Einsparungen im operativen Betrieb.
Investitionsbedarf an Bahnhöfen
Ein weiterer Punkt betrifft den Investitionsaufwand, der an Güter‑ und Rangierbahnhöfen für die flächendeckende Einführung der DAK nötig sei. Die Fraktion verlangt eine Aufschlüsselung der zu erwartenden Ausgaben.
Die Digitale Automatische Kupplung gilt als Schlüsseltechnologie für die Modernisierung des Schienengüterverkehrs. Durch die Automatisierung sollen Prozesse beschleunigt und personelle Aufwände reduziert werden.
Die Bundesregierung wird aufgefordert, innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Frist Stellung zu nehmen. Die Antworten können anschließend im parlamentarischen Verfahren weiter diskutiert werden.
Der vollständige Text der Anfrage ist über den Bundestagslink (Dokument 21/7537) abrufbar und steht allen Interessierten zur Einsicht zur Verfügung.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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