Am 4. August 2026 hat die AfD‑Fraktion im Deutschen Bundestag eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung eingereicht, in der sie nach den potenziellen Auswirkungen des zunehmenden Einsatzes Künstlicher Intelligenz (KI) auf den Einstieg in den Arbeitsmarkt fragt.
Hintergrund der Anfrage
Die Fraktion will klären, ob in Deutschland ein Rückgang von Einstiegspositionen zu erwarten ist und welche branchenspezifischen Beobachtungen die Regierung bereits gemacht hat.
Bisherige Nutzung von KI
Laut einer ifo‑Umfrage setzen bereits 14 % der befragten Unternehmen KI für typische Aufgaben von Berufseinsteigern ein, während weitere 40 % einen Einsatz in den nächsten drei Jahren planen.
Erwartete Entwicklungen
Die Anfrage prüft, ob Unternehmen durch den KI‑Einsatz ihre Einstellungs‑, Ausbildungs‑ oder Einarbeitungspraxis verändern, ob Lohndruck auf Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen entsteht und welche Konsequenzen sich daraus ergeben könnten.
Offene Fragen zu psychischer Gesundheit
Weiterhin wird erfragt, inwiefern der Einsatz von KI‑Systemen, die bislang dem Kompetenzerwerb und der Einarbeitung dienten, mit psychischen Belastungen oder Zukunftsängsten bei Berufseinsteigern verbunden sein könnte.
Langfristige Einschätzung der Bundesregierung
Die Fraktion verlangt von der Bundesregierung eine Bewertung, ob KI den Arbeitsmarkteinstieg nachhaltig erschweren könnte, wie die Entwicklung bisher erfasst wurde und welche Vorsorgemaßnahmen bereits getroffen oder geplant sind.
Weiteres Vorgehen
Die Bundesregierung wird aufgefordert, die Ergebnisse ihrer Analyse zusammenzufassen und mögliche politische Handlungsempfehlungen zu unterbreiten.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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