Der Deutsche Bundestag hat am 15. Juli 2026 eine Kleine Anfrage (21/7091) erhalten, in der die AfD-Fraktion den Ausbau der Marschbahn im Abschnitt Niebüll‑Klanxbüll‑Westerland (Sylt) thematisiert und mögliche Verzögerungen durch eine zusätzliche Elektrifizierung der Strecke erfragt.
Hintergrund der Anfrage
Die beantragte Strecke soll künftig zweigleisig ausgebaut werden, um den Schienenverkehr zwischen dem Festland und der Insel Sylt zu stärken. Der aktuelle Plan sieht eine Durchgängige Elektrifizierung von Itzehoe bis Westerland/Sylt vor.
Kosten‑Nutzen‑Verhältnis
Die Abgeordneten fragen nach den Gründen für die Korrektur des Nutzen‑Kosten‑Verhältnisses (NKV) von zunächst 1,5 auf 1,3 für die weitgehend zweigleisige Strecke zwischen Niebüll und Westerland/Sylt.
Planfeststellungsverfahren
Weiterhin wird erfragt, wann mit der Einleitung der Planfeststellungsverfahren fĂĽr die MaĂźnahmen einer durchgehenden Elektrifizierung zwischen Itzehoe und Westerland/Sylt zu rechnen ist.
Mögliche Auswirkungen
Die AfD-Fraktion weist darauf hin, dass eine zusätzliche Elektrifizierung zu Verzögerungen im Bauablauf führen könnte, was die Fertigstellung des Projekts beeinflussen würde.
Weitere Informationen
Die Anfrage wurde im Rahmen der Kleinen Anfrage hib 583/2026 gestellt und ist im Dokument 21/7091 des Deutschen Bundestages einsehbar.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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