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AfD-Fraktion verlangt detaillierte Auskünfte zu mutmaßlichen deutschen Beteiligungen an Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien
AI GENERATED 28.07.2026 13:10 Politik und Gesellschaft

AfD-Fraktion verlangt detaillierte Auskünfte zu mutmaßlichen deutschen Beteiligungen an Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien

Anfrage im Detail Die AfD‑Fraktion hat im Rahmen einer Kleinen Anfrage (21/7236) nach Informationen zu mutmaßlichen Beteiligungen deutscher Staatsangehöriger an Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien gefragt. Dabei wird insbesondere…

Anfrage im Detail

Die AfD‑Fraktion hat im Rahmen einer Kleinen Anfrage (21/7236) nach Informationen zu mutmaßlichen Beteiligungen deutscher Staatsangehöriger an Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien gefragt. Dabei wird insbesondere nach den Bundesbehörden gefragt, die an einer früheren Antwort der Bundesregierung (21/6602) beteiligt waren, sowie nach der Nutzung historischer Akten oder Archivunterlagen.

Bisherige Antworten

In einem früheren Vorgang hatte die Bundesregierung bereits auf eine ähnliche Anfrage (21/6602) reagiert. Die AfD‑Fraktion verlangt nun Aufschluss darüber, welche Ministerien, Bundesämter oder nachgeordneten Stellen in die Erstellung dieser Antwort einbezogen wurden.

Erwartete Informationen

Konkret soll geklärt werden, ob das Auswärtige Amt, das Bundesministerium des Innern, das Bundesamt für Verfassungsschutz oder andere Stellen in die Recherche involviert waren. Zusätzlich wird erfragt, ob historische Dokumente, Gerichtsakten oder Archivbestände ausgewertet wurden, um die mutmaßlichen Beteiligungen zu prüfen.

Historischer Kontext

Die Aufarbeitung von Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien ist seit den 1990er Jahren Gegenstand internationaler Untersuchungen. In einigen Verfahren wurden deutsche Staatsangehörige als Zeugen oder Beschuldigte genannt, was das Interesse des Parlaments an einer genauen Dokumentation erklärt.

Mögliche Folgen

Die Anfrage könnte zu einer vertieften Prüfung der Archivarbeit und einer möglichen Neubewertung früherer Entscheidungen führen. Sollte sich herausstellen, dass relevante Unterlagen nicht berücksichtigt wurden, könnte dies zu einer erneuten parlamentarischen Diskussion führen.

Weiteres Verfahren

Nach Eingang der Anfrage wird der Bundestagsausschuss für Inneres die Unterlagen prüfen und gegebenenfalls eine mündliche Verhandlung ansetzen. Die Ergebnisse sollen anschließend im Plenum des Bundestages erörtert werden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).

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