Hintergrund der Anfrage
Im Rahmen einer Kleinen Anfrage (21/8324) hat die AfD‑Fraktion die Bundesregierung um Informationen gebeten, die den aktuellen Stand der Nutzung von Vibe Coding, einem KI‑basierten Programmierassistenten, in von der Bundesverwaltung beschaffter oder eingesetzter Software betreffen. Ziel sei es, potenzielle Schwachstellen im Beschaffungs‑ und Abnahmeprozess zu identifizieren.
Geforderte Informationen
Die Abgeordneten verlangen detaillierte Angaben darüber, ob und in welchem Umfang KI‑gestützte Programmierwerkzeuge bereits eingesetzt werden, welche Prüfmechanismen zur Qualitätssicherung existieren und wie die Regierung das Risiko einschätzt, dass KI‑generierter Code unbemerkt in beschaffte Software gelangt. Weiterhin soll geklärt werden, welche Vorgaben bestehen, um zu verhindern, dass sensible Informationen über externe KI‑Dienste offengelegt werden.
Mögliche Auswirkungen
Ein unkontrollierter Einsatz von KI‑Programmierassistenten könnte laut den Fragestellern zu Sicherheitslücken führen, wenn automatisiert erzeugter Code nicht ausreichend geprüft wird. Darüber hinaus bestünde das Risiko, dass vertrauliche Eingaben (Prompts) an externe Anbieter übermittelt werden und damit Datenschutzanforderungen verletzt werden könnten.
Reaktion der Bundesregierung
Bisher hat die Bundesregierung noch keine offizielle Stellungnahme zu den gestellten Fragen veröffentlicht. Die Anfrage befindet sich im parlamentarischen Verfahren, und weitere Auskünfte werden voraussichtlich im Laufe der nächsten Sitzungsperiode erwartet.
Weiteres Vorgehen
Die AfD‑Fraktion hat angekündigt, die erhaltenen Informationen zu prüfen und gegebenenfalls weitere parlamentarische Initiativen zu starten, um die Sicherheit und Transparenz beim Einsatz von KI‑basierten Entwicklungswerkzeugen in der Bundesverwaltung zu stärken.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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