Akademischer Druck und Prokrastination: Die vermittelnde Rolle negativer Bewältigungsstrategien
China: Akademischer Druck und ProkrastinationEin Forschungsteam um Chuanjia Xue, Zhiwei Helian und Yue Li hat die Beziehung zwischen akademischem Druck und Prokrastination bei chinesischen Universitätsstudenten untersucht. Die Studie, die auf einer Umfrage von 600 Studenten basiert, zeigt, dass akademischer Druck positiv mit Prokrastination assoziiert ist.
Akademischer Druck und negative Bewältigungsstrategien
Die Ergebnisse legen nahe, dass akademischer Druck nicht nur direkt zu Prokrastination führt, sondern auch zu negativen Bewältigungsstrategien, wie z.B. Task-Avoidance oder kognitiver Ablenkung. Diese negativen Bewältigungsstrategien wiederum führen zu Prokrastination.
Theoretischer Hintergrund
Die Studie basiert auf dem erweiterten Prokrastinations-Gesundheits-Modell und untersucht die Beziehung zwischen akademischem Druck, Bewältigungsstrategien und Prokrastination. Die Ergebnisse zeigen, dass negative Bewältigungsstrategien eine wichtige vermittelnde Rolle in der Beziehung zwischen akademischem Druck und Prokrastination spielen.
Praktische Implikationen
Die Studie hat wichtige praktische Implikationen für die Entwicklung von Interventionen, um Prokrastination bei Universitätsstudenten zu reduzieren. Die Ergebnisse legen nahe, dass Programme, die auf die Förderung positiver Bewältigungsstrategien und die Reduzierung von Stress abzielen, effektiv sein könnten, um Prokrastination zu reduzieren. Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0.
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