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AI GENERATED 29.12.2025 • 23:55 Wissenschaft & Forschung

Aktuelle Entwicklungen im CERES‑Projekt: Instrumentenstatus und Forschungsergebnisse

Ein aktueller Bericht der NASA gibt Aufschluss über den Stand der Clouds and the Earth’s Radiant Energy System (CERES) Instrumente sowie über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, die auf den Messdaten basieren. Die Darstellung umfasst Ereignisse von Herbst 2023 bis Frühjahr 2025 und beleuchtet sowohl technische als auch wissenschaftliche Aspekte des Projekts.

Instrumentenstatus und Betriebsmodi

Derzeit befinden sich sechs CERES‑Instrumente im Orbit: FM1 auf Terra, FM3 und FM4 auf Aqua, FM5 auf Suomi NPP und FM6 auf NOAA‑20. Zwei frühere Einheiten, das Proto‑Flight‑Model auf TRMM und FM2 auf Terra, sind nicht mehr aktiv – FM2 wurde im Januar 2025 wegen Batteriebeschränkungen abgeschaltet. Die verbleibenden Sensoren arbeiten in unterschiedlichen Messmodi, wobei die Rotating‑Azimuth‑Plane‑Modi (RAP) auf Terra und Aqua eine erweiterte Abdeckung der Sonnenzenitwinkel ermöglichen.

Datenprodukte und Algorithmus‑Entwicklungen

Die aktuelle Edition 5 der Wolken‑Algorithmen wird von Bill Smith, Jr. vorgestellt. Ziel ist die Harmonisierung von Wolkenprodukten, die aus MODIS‑Daten (Terra, Aqua) und VIIRS‑Daten (Suomi NPP, NOAA‑20) gewonnen werden. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Wolkenfraktion über Ozeanen für Tag‑ und Nachtmessungen innerhalb von zwei Prozent übereinstimmt. Für Landflächen und polare Nachtbedingungen ist jedoch noch Nachbesserungsbedarf vorhanden.

Zusammenarbeit mit internationalen Partnern

Die CERES‑Gruppe arbeitet eng mit dem europäischen EarthCARE‑Projekt zusammen, um Messungen des Broadband‑Radiometers (BBR) zu vergleichen. Erste Analysen deuten darauf hin, dass das BBR‑Kurzwellensignal etwa acht Prozent stärker ist als das von CERES, während die Langwellensignale weitgehend konsistent bleiben. Zusätzlich fließen Daten von geostationären Wettersatelliten verschiedener Betreiber (NOAA, EUMETSAT, JMA) in die Langzeit‑Analyse ein.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Strahlungsbilanz und Klima

Norman Loeb berichtet, dass die globale mittlere Oberflächentemperatur im Jahr 2023 laut ERA5‑Modell einen Rekordwert erreichte. Die absorbierte solare Strahlung (ASR) überstieg im Zeitraum März‑September 2023 die 90‑Prozent‑Konfidenzgrenze, während die ausgehende Langwellenstrahlung (OLR) ab Juni 2023 ebenfalls ungewöhnlich hohe Werte zeigte. Diese Anomalien übertrafen sogar die Werte des El‑Niño‑Ereignisses von 2016. Die Analyse verdeutlicht die Bedeutung von CERES‑Daten für das Verständnis des Erdenergie‑Ungleichgewichts.

Ausblick auf zukünftige Treffen und Datenreihen

Nach dem Ausfall des geplanten Herbst‑2025‑Treffens wegen eines Regierungsstillstands plant das Team ein Frühjahr‑2026‑Meeting. Darüber hinaus wurde im Mai 2025 ein 25‑jähriger Erdstrahlungs‑Budget‑Datensatz von März 2000 bis Februar 2025 veröffentlicht, der künftig als Referenz für Klimamodelle dienen soll.

Zusammenfassung

Der Bericht fasst den aktuellen Stand der CERES‑Instrumente, die Fortschritte bei Datenalgorithmen, internationale Kooperationsprojekte und zentrale Klimaberichte zusammen. Die vorgestellten Ergebnisse unterstreichen die zentrale Rolle von CERES für die globale Strahlungsbilanz‑Forschung und geben einen Ausblick auf kommende wissenschaftliche Aktivitäten.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).

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