Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstag den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/6923) zur Klimaneutralität des Verkehrssektors bis zum Jahr 2045 auf die Tagesordnung gesetzt.
Zielsetzung des Antrags
Die Fraktion fordert, dass die Bundesregierung ihre Verkehrspolitik so ausrichtet, dass die Emissionen im Verkehrsbereich bis 2045 vollständig eliminiert werden.
Konkrete Maßnahmen
Kern des Antrags ist die Festlegung von Flottengrenzwerten und das Ende der Neuzulassung von Pkw mit fossilen Verbrennungsmotoren ab dem Jahr 2035, um Planungssicherheit für Investitionen zu schaffen.
EU‑Rahmen
Weiterhin wird verlangt, dass die Bundesregierung auf EU‑Ebene eine entsprechende Rahmengesetzgebung unterstützt.
Infrastruktur und Technologie
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Pkw und Lkw soll laut Antrag konsequent fortgeführt werden, ebenso die Umstellung von Schiffs‑ und Luftverkehr auf klimaneutrale Technologien und Kraftstoffe.
Finanzielle Anreize
Ein weiteres Ziel ist die schrittweise Beendigung von Subventionen für fossile Kraftstoffe und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren.
Hitzebedingte Schäden
Der Antrag verweist zudem auf hitzebedingte Schäden an der Verkehrsinfrastruktur als zusätzlichen Anreiz für beschleunigte Klimaschutzmaßnahmen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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