USA: Artemis‑II‑Crew beobachtet Mond‑Meteoriteneinschläge
Während ihres Vorbeiflugs am Mond registrierten Astronauten des Artemis‑II‑Programms fünf extrem schwache Lichtblitze, die durch Meteoriteneinschläge auf der Mondoberfläche verursacht wurden.
Beobachtungen und Dokumentation
Reid Wiseman, Victor Glover und der kanadische Astronaut Jeremy Hansen markierten die Einschlagspunkte auf einer Tablet‑Aufnahme, wobei Wiseman in Blau, Glover in Grün und Hansen in Rot hervorgehoben wurden.
Entfernung und Sichtbedingungen
Zum Zeitpunkt der Beobachtungen befand sich das Orion‑Raumschiff etwa 46.000 Meilen (ca. 74.000 km) vom Mond entfernt; die Blitze erschienen als winzige „Punktlichter“ aus der Sicht der Besatzung.
Mission Artemis II im Überblick
Der bemannte Flug startete am 1. April 2026, umkreiste den Mond und kehrte am 10. April 2026 zurück – die erste bemannte Mondumrundung seit den Apollo‑Missionen.
Veröffentlichung der Daten
Die vollständigen wissenschaftlichen Daten, inklusive Bildmaterial und Audiodateien der Besatzung, wurden nun der internationalen Forschungsgemeinde und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Bedeutung für die Wissenschaft
Die direkte Beobachtung von Meteoriteneinschlägen aus der Nähe liefert wertvolle Informationen über Häufigkeit und Größe von Mikrometeoriten im erdnahen Weltraum.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).
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