Auswärtiges Amt fördert seit 2017 keine Desinformationsprojekte
Projektförderung seit 2017
Das Auswärtige Amt hat seit dem Jahr 2017 keine Projekte mit dem Schwerpunkt Desinformation finanziell unterstützt, wie die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/3140) belegt (Antwort 21/3455).
Betroffene Auslandsvertretungen
Die Befragung betraf die deutschen Auslandsvertretungen in Washington, Peking, Moskau, Neu‑Delhi, Brüssel, London und Paris. In allen genannten Standorten wurde bestätigt, dass keine entsprechenden Förderungen vorgenommen wurden.
Allgemeine Förderziele des Auswärtigen Amtes
Im Rahmen des globalen Einsatzes für Demokratie und zur Stärkung der Meinungsfreiheit unterstützt das Auswärtige Amt zivilgesellschaftliche Vorhaben. Dazu zählen Maßnahmen zur Erhöhung der gesellschaftlichen Resilienz, etwa durch die Förderung von Medienverständnis.
Frühere Auskünfte
Die Bundesregierung verweist auf bereits veröffentlichte Übersichten zu Projektförderungen des Auswärtigen Amtes, die in den Antworten 20/13819 und 21/2319 enthalten sind.
Zusammenfassung
Zusammengefasst lässt sich feststellen, dass seit 2017 keine Förderungen mit dem Fokus Desinformation an den genannten Auslandsvertretungen erfolgt sind, während das Amt weiterhin zivilgesellschaftliche Projekte zur Stärkung von Demokratie und Medienkompetenz fördert.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
Ende der Übertragung
