Nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit waren im Juni 2025 rund 8,8 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Deutschland in Engpassberufen tätig. Damit entfielen etwa 14,6 Prozent, also 1,3 Millionen, auf Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit.
Hintergrund der Statistik
Die Zahlen stammen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke. Die Anfrage wurde unter dem Aktenzeichen 21/7127 gestellt und die entsprechende Antwort trägt das Aktenzeichen 21/7546.
Definition von Engpassberufen
Engpassberufe bezeichnen Tätigkeiten, für die in Deutschland ein signifikanter Fachkräftemangel besteht. Typische Beispiele sind Pflegekräfte, Facharbeiter im Handwerk sowie IT‑Spezialisten.
Ausländische Staatsangehörige im Überblick
Von den insgesamt 8,8 Millionen Beschäftigten in Engpassberufen waren 1,3 Millionen Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Das entspricht einem Anteil von 14,6 Prozent.
Politische Einordnung
Die Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke zielte darauf ab, aktuelle Daten zur Fachkräftesituation zu erhalten und mögliche Handlungsbedarfe zu identifizieren. Die Bundesregierung stellt die entsprechenden Zahlen zur Verfügung.
Veröffentlichung
Der Bericht wurde vom Pressedienst des Deutschen Bundestages (hib) am 14.08.2026 veröffentlicht und ist Teil der wöchentlichen Kurzmeldungen zu Arbeit und Soziales.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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