Die Bundesregierung hat am 15. Juni 2026 den regulären Betrieb der Berliner S‑Bahn‑Linie S15 zwischen Gesundbrunnen und Hauptbahnhof aufgenommen.
Die Inbetriebnahme erfolgte nach Vorlage aller erforderlichen Genehmigungen, wie die Bundesregierung in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 21. Juni 2026 bestätigte.
Finanzierung und Bauabschnitte
Im Bundesprogramm gemäß Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) sind für das Projekt S21 Berlin, das von der DB InfraGO AG umgesetzt wird, drei Bauabschnitte mit jeweiligen Bundesmitteln ausgewiesen: 217 Millionen Euro für den ersten Abschnitt (Nordringanbindung bis Hauptbahnhof), 530 Millionen Euro für den zweiten Abschnitt (Hauptbahnhof bis Potsdamer Platz) und 860 Millionen Euro für den dritten Abschnitt (Potsdamer Platz bis S‑Bahnhof Yorckstraße).
Planungsstand und Zeitplan
Der zweite Bauabschnitt, der die Strecke zwischen Berlin Hauptbahnhof und Potsdamer Platz umfasst, hat am 9. Januar 2024 das Planfeststellungsverfahren beim Eisenbahn‑Bundesamt (EBA) eingereicht. Die Bundesregierung rechnet mit einem Beschluss im Laufe des Jahres 2026, wobei die Inbetriebnahme für die 2030er Jahre vorgesehen ist.
Dritter Bauabschnitt
Der dritte Bauabschnitt wird derzeit in der Grundlagenermittlung und Vorplanung (Leistungsphase 1‑2 nach HOAI) abgeschlossen. Gemeinsam mit dem Land Berlin wird die Entwurfsplanung für das Jahr 2027 vorbereitet. Der Teilabschnitt 3b, der die Strecke Yorckstraße (Großgörschenstraße) bis Berlin Südkreuz betrifft, wartet noch auf die Beauftragung durch das Land Berlin.
Koordination und weitere Schritte
Die Abstimmung zwischen der DB InfraGO AG, dem Land Berlin und den zuständigen Bundesbehörden wird fortgeführt, um die nächsten Planungs- und Bauphasen termingerecht zu realisieren. Die Bundesregierung betont, dass die Finanzierung gesichert sei und die Projekte im Einklang mit den verkehrspolitischen Zielen des Bundes stehen.
Bedeutung fĂĽr den Nahverkehr
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