Ein Bildfehler im Forschungsbericht über die SEC24A-Defizienz wurde am 24. Juni 2026 offiziell korrigiert. Die Korrektur betrifft das Bildmaterial in Abbildung 1, Panel F, das fälschlicherweise ein zuvor veröffentlichtes Lungenhistologie‑Bild zeigte. Der Fehler wurde über die Plattform PubPeer gemeldet.
Hintergrund der Originalpublikation
Die ursprüngliche Studie von Chen et al. erschien 2013 in eLife und untersuchte die Auswirkungen einer SEC24A‑Defizienz auf den Cholesterinspiegel bei Mäusen. In der damaligen Darstellung wurden verschiedene Gewebe, darunter Lunge, Herz, Leber und Niere, mikroskopisch untersucht, um morphologische Veränderungen zu dokumentieren.
Entdeckung des Fehlers
Ein externer Beobachter identifizierte, dass das untere rechte Bildsegment von Panel F identisch mit einem Bild aus einer 2009 in Thrombosis Research veröffentlichten Arbeit war. Beide Abbildungen zeigten normale Lungenhistologie, jedoch stammten sie von unterschiedlichen Tiermodellen – einem Wildtyp‑Mausgewebe und einem SEC24A‑Knockout‑Mausgewebe.
KorrekturmaĂźnahmen
Die Autoren erklärten, dass das falsche Bild während der Erstellung von Abbildung 1 versehentlich eingefügt wurde. Zur Behebung wurde Panel F aus der Abbildung entfernt und die zugehörige Legende gestrichen. Zusätzlich wurde der zweite Absatz der Ergebnisse angepasst, sodass die Aussage nun lautet: „Große und routinemäßige mikroskopische Untersuchungen mehrerer Gewebe zeigten bei erwachsenen SEC24A‑Knockout‑Mäusen keine offensichtlichen morphologischen Auffälligkeiten.“
Auswirkungen auf die Forschung
Der korrigierte Bericht bestätigt, dass keine pathologischen Veränderungen in den untersuchten Geweben nachgewiesen wurden. Damit bleibt die zentrale Aussage der Studie – dass die SEC24A‑Defizienz den Cholesterinspiegel über reduzierte PCSK9‑Sekretion senkt – unverändert.
Reaktion der Autoren
Die beteiligten Forscher entschuldigten sich für den Fehler und betonten, dass die Bildduplizierung unbeabsichtigt war. Sie wiesen darauf hin, dass ein Pathologe, der an beiden Projekten mitgewirkt hat, die Normalität der Gewebe beider Tiere bestätigt hat.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von eLife, lizenziert unter Quelle beachten. Lizenzangabe konnte nicht eindeutig zugeordnet werden.
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