ProjektĂĽberblick
Durch das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Projekt „Handwerker ohne Grenzen“ wurden nach Angaben der Bundesregierung insgesamt 715 Personen geschult, darunter 378 lokale Handwerker. Im selben Zeitraum nahmen 51 europäische Handwerker am Projekt teil und absolvierten 35 Einsätze.
Einsätze und Partnerländer
Der Einsatzzeitraum erstreckte sich vom 1. Januar 2023 bis zum 1. Februar 2026. Als Partnerländer nennt die Bundesregierung unter anderem Georgien, Madagaskar und Namibia. In den jeweiligen Einsätzen wurden Fachkenntnisse an lokale Handwerker weitergegeben.
Zusammenarbeit mit GeflĂĽchteten
Bei mehreren Einsätzen wurde zudem mit geflüchteten Personen zusammengearbeitet, um deren Qualifikationen zu erweitern und Integration zu fördern.
Ziele und erwartete Wirkungen
Die Bundesregierung erklärt, das Projekt solle Handwerker in den Partnerländern befähigen, ihre Betriebe effizienter zu führen, neue Fachkenntnisse anzuwenden und dadurch den Marktzugang sowie den Umsatz zu steigern. Ziel sei zudem, Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten zu erhöhen.
Aussagen der Bundesregierung
Laut einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD‑Fraktion betont die Bundesregierung, dass das Projekt langfristig zur wirtschaftlichen Entwicklung in den Partnerländern beitrage und die Zusammenarbeit zwischen europäischen und afrikanischen Handwerkern vertiefe.
Einordnung in die Entwicklungszusammenarbeit
Das Vorhaben ist Teil der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung, die das BMZ im Rahmen seiner internationalen Entwicklungsstrategie unterstützt. Es soll als Modell für zukünftige Initiativen im Handwerkssektor dienen.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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