Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat im Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2024 ein Projekt zur Stärkung der Notfallversorgung in Uganda und Kenia umgesetzt; nach Angaben der Bundesregierung hat die gesamte lokale Bevölkerung in den betroffenen Bezirken davon profitiert, weil die Reaktionsfähigkeit bei Herzinfarkten, Geburten und anderen medizinischen Notfällen verbessert wurde.
Projektumfang und Finanzierung
Im Rahmen des Vorhabens wurden Sachmittel im Wert von 606.072 Euro an lokale Partnerorganisationen und Krankenhäuser übermittelt, um Simulationszentren, Notaufnahmen und Rettungsfahrzeuge auszustatten. Die Finanzierung erfolgte aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Schulungen und Kapazitätsaufbau
In Kenia wurden 2.202 Rettungskräfte entlang der gesamten Rettungskette geschult, während in Uganda 412 Gesundheitsfachkräfte an spezialisierten Fortbildungen teilnahmen. Die Maßnahmen zielten darauf ab, die fachliche Kompetenz im Umgang mit akuten medizinischen Notfällen zu erhöhen.
Evaluierung und Ergebnisse
Eine externe Abschlussevaluierung hat das Projekt insgesamt positiv bewertet und bestätigt, dass die Reaktionszeiten bei kritischen Ereignissen reduziert wurden. Die Befragungen von lokalen Akteuren zeigen eine gesteigerte Zufriedenheit mit den neuen Einrichtungen und Schulungsangeboten.
Beitrag zu den nachhaltigen Entwicklungszielen
Die Bundesregierung führt das Projekt auf das dritte Ziel für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDG 3) zurück, das ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten soll.
Ausblick
Auf Basis der positiven Bewertung plant das Ministerium, weitere Projekte im Gesundheitssektor in Ostafrika zu initiieren, um die erreichten Verbesserungen zu konsolidieren und auszubauen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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